Liebe Pfarrgemeinde von St. Wolfgang,

ein Jahr ist schnell vorüber. Es war eine abwechslungsreiche Zeit und viel Neues weitete meinen Horizont. Viele Menschen und Lebenssituationen durfte ich kennenlernen und mich in die verschiedensten Aufgaben einarbeiten. Der seelsorgliche Dienst – von der Wiege bis zur Bahre – trägt unweigerlich dazu bei, das Ganze des Lebens hin und wieder ganz konkret im Blick zu haben. Dies betrachte ich als eine Gnade, um auch das Ziel meines eigenen Lebens nicht aus den Augen zu verlieren.

Natürlich übt eine niederbayerische Großstadt auf einen aus dem oberen bayerischen Wald kommenden „Landbewohner“ einen gewissen Reiz aus. Somit hat es mich gefreut bei Ihnen in Landshut zu sein, auch wenn es für mich nicht immer eine leichte Zeit war. Die Schwierigkeiten, welche uns im Leben begegnen, sind zugleich das Kreuz Jesu, welches wir mittragen helfen dürfen. Ich bedauere es, nicht alle in mich gesetzten Erwartungen erfüllen zu können. Zugleich darf ich allen versichern, stets nur das Beste im Sinn gehabt zu haben.

Jedenfalls heißt es für mich nun Abschied nehmen, von Ihrer Pfarrei, von vielen lieb gewonnenen Menschen und von so vielem noch Sehenswerten von Landshut.

Mein Dank gilt allen, die mir ihr Wohlwollen, gute und aufbauende Worte, freundliche Zuschriften, Gesten der Freundschaft und der Verbundenheit geschenkt haben. Die Zeit in den Vereinen, besonders in der KAB, möchte ich nicht missen. Die zahlreichen Aktionen mit den „preisgekrönten“ Ministranten (Fußballmeister und Pokalsieger der Mini-Meisterschaft) bleiben mir in prägender Erinnerung.

Für die sehr gute Zusammenarbeit in der Pfarrei St. Wolfgang möchte ich allen herzlich danken, der Sekretärin Frau Brigitte Mitterer, der Organistin Frau Irene Maier-Bösel, dem Mesner Herrn Peter Matyas und nicht zuletzt Herrn Pfarrer Anton Högner.

Für die Zukunft wünsche ich Ihnen allen Gottes Segen!

Ihr Kaplan Markus Daschner
Landshut, 27. 7. 2014

Kirchweihe - Abschied

Zum Ende des Schuljahres fällt unser Kirchweihfest. Es galt, nicht nur den neuen Ministranten Danke zu sagen und sie in die große Gemeinschaft aufzunehmen, der Kirchweihtag ist dann und wann auch mit Abschied verbunden.

Armin Kagerer, bald 27 Jahre jung, verlässt die Ministrantengemeinschaft. Fast möchte man meinen, Armin gehört schon immer zu den Minis: 17 Jahre lang, ganz sicher der Dienstälteste Ministrant unserer Pfarrei, zuverlässig bei den „normalen“ und bei den großen Gottesdiensten. Er war dazu 10 Jahre lang verantwortlicher Gruppenleiter, um junge Leute in den Ministrantendienst einzuführen. Dabei hat er viel Kraft und Zeit eingebracht. Dafür sage ich ihm ein herzliches „Vergelt's Gott!“

Philipp Reif, bald 23 Jahre jung, scheidet nach 9-jährigem Ministrantendienst aus, 5 Jahre war er Gruppenleiter. Philipp war oft an der Spitze der vielen Ministranten als deren Anführer in großen Gottesdiensten, immer auch mit einem Überblick und einer gewissen coolness; und es klappte auch immer gut! Dem Philipp ein herzliches „Vergelt's Gott!“

Manchmal stellt sich ein Bild ein, das unverwechselbar mit einem Menschengesicht verbunden ist:
Beim Armin ist es der Fußball: So mancher Sieg der Minis in lokalen und regionalen Turnieren war ohne ihn kaum möglich! Steht Armin in einer aussichtsreichen Tradition? Jogi Löw war seiner Zeit ebenfalls Ministrant!
Bei Philipp fällt mir sein Cabrio ein, mit dem er durch die Stadt und zum Minis- Dienst angebraust kam und natürlich auch wieder davon gedonnert ist.

Fußball und Cabrio – beides ein sportliches Accessoire – jedes individuell passend ausgewählt.
Die Minis werden euch sicher noch gebührend verabschieden und ich möchte euch namens der Pfarrei danken für den Dienst und die Mühe um junge Leute und mit ihnen!
Euch beiden sage ich ein herzliches „Vergelt's Gott!“ und wünsche Euch alles Gute für die Zukunft!

Herr Kaplan Markus Daschner

Ein Jahr verfliegt im Nu! Herr Kaplan Markus Daschner verlässt uns in den Sommerferien.
In Ihrer allen Namen darf ich ihn verabschieden, mit einem herzlichen Dank für seinen Dienst in St. Wolfgang.
In jeder Stelle, auf die der bisch. Wind einen weht, lässt sich ein Stück Lebenserfahrung abgewinnen, vielleicht auch ein kleiner Schatz aus dem Ackerboden einer Pfarrei heben. Dass dies auch in St. Wolfgang so war, möchte ich dir rückschauend wünschen.

Es ist das Los der Kapläne, dass sie unterwegs sind – hierher nach LA und in wenigen Tagen nach Rom und hoffentlich wieder heil zurück, dann nach Straubing und von dort – wer weiß wohin!
Kapläne sind Menschen unterwegs. Daher darf ich dir einen Weg-Weiser mitgeben: Unser Bistum ist reich an wichtigen und herausragenden Stationen, zu denen Menschen seit Jahrhunderten auf Pilgerwegen gezogen sind: Ich denke z.B. an den Bogenberg vor den Toren der Stadt Straubing.
Da Kapläne und Pfarrer diese Stätten bisweilen in Begleitung von Pfarrgruppen aufsuchen, mögen die „Wallfahrtsstätten im Bistum“ ein gutes Handwerkszeug zur Vorbereitung und Nacharbeit sein.

Alles Gute, Gottes Segen für Deinen Weg!

Anton Högner