Ein gesegnetes Pfingstfest:

Liebe Pfarrgemeinde, eine Bezeichnung für den Hl. Geist, dessen Herabkunft auf die Christen wir an Pfingsten feiern, fehlt fast in keinem Pfingstlied: „Trost“, „Tröster“. Diese Anrede ist mir in der letzten Zeit sehr wichtig geworden. Der Geist Gottes reißt uns nicht einfach aus unseren Kalamitäten und Miseren heraus, er löst nicht einfach unsere Konflikte, aber er ist bei uns als Beistand. Das ist Trost. Da müssen wir uns nicht den trostlosen Selbstbemitleidungen überlassen. Unser Blick weitet sich, weil wir nicht mehr in Angst um uns selbst und in Angst vor anderen versinken. Wenn der Beistand hinter uns steht, dann haben wir den Rücken frei, auch Hände und Füße, Herz und Kopf. So können wir in allen Mühen unseren Weg gehen, aufrechten Gangs. Gottes Geist in uns ist Trost. Er lässt hoffen. Diese Hoffnung ist mehr als die Summe unserer Leistungen.

Ich wünsche uns allen die Erfahrung dieses Trösters, der hinter uns steht und uns auch die Klippen dieser so harten Zeit meistern und durchstehen lässt.

Ihnen allen ein frohes und gesegnetes Pfingstfest,

W. Hierl, Pfarrer mit dem Pastoralteam

Bastelanleitung

Bastelanleitung für unseren Blumenteppich