Kirchenrenovierung - Gottesdienste im HSW:

Wie bereits öfters angekündigt, beginnt am Montag, 4. Mai die Renovierung unserer Pfarrkirche St. Wolfgang. Wir können sie deswegen bis zum Oktober nicht mehr als Gottesdienstraum nutzen. Deswegen haben wir für die Zeit der Renovierung folgenden Ersatz:

  • Alle Gottesdienste / Andachten / ... finden ab dem 4.5. im Haus St. Wolfgang statt. Der Herr Mesner hat mit Hilfe unserer großen Minis (danke!) einen ansprechenden Altarraum geschaffen und die Sitzgelegenheiten entsprechend den momentanen Regeln aufgestellt.
  • Vorerst finden auch die Werktagsgottesdienste im HSW statt. Sollten die Abstandsregeln später einmal gelockert werden, ziehen wir für die Werktagsmessen in die Krypta.
  • Taufen: finden je nach Teilnehmerzahl im HSW oder in der Krypta statt.
  • Requiem: die Requiemsgottesdienste feiern wir (je nach Wunsch der Angehörigen und Ort der Bestattung) entweder in der Frauenkirche in Altdorf oder im HSW.
  • Zum stillen Gebet außerhalb der Gottesdienstzeiten ist die Krypta geöffnet. Man kann über den Glasvorbau bei der Sakristei eintreten. Leider ist der Zugang nicht barrierefrei. Ältere Personen müssen also Vorsicht walten lassen. In der Unterkirche liegt auch immer der neueste Pfarrbrief aus. Wegen Bauarbeiten in der Sakristei kann der Zugang zeitweise gesperrt sein.
  • Die Sakristei wird übergangsweise im Turmzimmer und später, wenn auch dort gearbeitet wird, im ehemaligen Eltern-Kind-Raum des Kindergartens eingerichtet.
  • Beichtgelegenheit besteht zur gewohnten Zeit (samstags um 17.00 Uhr) im ersten Stock des HSW (letztes Zimmer).

Wenn wir alle mithelfen, dann werden wir die Unannehmlichkeiten in diesem halben Jahr gut durchstehen und vielleicht so manche neue Erfahrung machen. Danke allen, die Verständnis zeigen.

Baumaßnahmen in der Kirche:

An dieser Stelle werden wir Sie nach und nach über die Maßnahmen informieren, die gerade in unserer Pfarrkirche am Laufen sind:

Los geht es am Montag, 4. Mai. Die Baufirma wird den Boden der Kirche mit einem Schutz versehen, die verbleibenden Gegenstände einhausen und die alte Sakristeieinrichtung ausbauen. Am 11. Mai kommt der Gerüstbauer und stellt im ganzen Kirchenraum das notwenige Gerüst auf, so dass dann anschließend die Kirchenmaler und die Elektriker loslegen können. Außerdem wird die Orgel fachmännisch "verpackt", so dass möglichst wenig Staub und Dreck in die empfindliche Anlage gerät. Parallel hierzu wird ab 11.5. durch den Heizungsbauer die alte Heizzentrale ausgebaut und erneuert. Im nächsten Pfarrbrief berichte ich Ihnen dann, wie es weitergeht.

Um die ganze Maßnahme wirklich wasserdicht stemmen zu können, sind wir noch auf Spenden angewiesen. Wenn Sie etwas zur Erhaltung "Ihrer Pfarrkirche" beitragen möchten, können Sie das unter folgender Bankverbindung machen:

Sparkasse Landshut
IBAN DE86 7435 0000 0001 1002 03
BIC BYLADEM 1LAH

Eine Spendenquittung wird sehr gerne ausgestellt. Vielen herzlichen Dank!

Maiandacht:

Immer dienstags um 19.00 Uhr feiern wir im Marienmonat im Haus St. Wolfgang Maiandacht. Mit Maria loben und preisen wir Gott. Nehmen Sie sich doch eine halbe Stunde hierfür Zeit.

Kolping Jahreshauptversammlung abgesagt:

Die Jahreshauptversammlung der Kolpingfamilie St. Wolfgang, die am 6. Mai stattgefunden hätte, muss aus bekannten Gründen auf den Herbst verschoben werden. Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Pfarrausflug abgesagt:

Der Pfarrausflug, der vom 3. bis zum 6. September in die Wachau stattgefunden hätte, muss wegen der unsicheren Perspektiven hinsichtlich der Corona Pandemie leider abgesagt werden.

Es haben sich noch vor dem Ausbruch der Corona Krise eine schöne Zahl an Mitfahrenden angemeldet. Dann aber stockte verständlicherweise die Anmeldung und es ist äußerst unsicher, ob im September eine Gruppenreise überhaupt durchgeführt werden kann. Um unnötige Kosten zu vermeiden, haben wir uns schweren Herzens nach Rücksprache mit dem Busunternehmen dazu entschlossen, die Reise abzusagen.

Unsere Sekretärin wird sehr zeitnah mit den Angemeldeten Kontakt aufnehmen und die gezahlten Gelder zurücküberweisen. Bestimmt können wir in einer besseren Zeit dieses wunderschöne Ziel doch noch ansteuern.

Danke:

Der Betrieb in der Pfarrei war in den letzten Wochen der Krise sehr außergewöhnlich. Als Pfarrer habe ich gemerkt, wie gut es tut, sich in solchen Zeiten auf ein ausgezeichnetes Team verlassen zu können. Ich möchte deshalb allen unseren Haupt-und-Ehrenamtlichen einen ganz herzlichen Dank sagen für die Arbeit in einer nicht ganz einfachen Phase:

Herrn Kaplan, der Gemeindereferentin, dem Mesner, der Kirchenmusikerin, unserer Pfarrsekretärin, der Reinigungskraft. Alle haben zusammengeholfen und auf allen noch möglichen Kanälen das Glaubensleben gestützt.

Ein großer Dank sei Herrn Marcus Matzberger gesagt, der es uns ermöglicht hat, die Sonntagsgottesdienste aufzunehmen und zum Anhören auf unsere Homepage zu stellen. Damit war wenigstens diese Verbindung zu den Gläubigen möglich.

Danke auch an unsere großen Ministranten, die einen Einkaufsdienst für ältere und kranke Menschen auf die Beine gestellt und beim Umzug der Sakristei und der Kirche ins HSW geholfen haben (immer mit Abstand!). Auch haben sich die Gruppenleiter bemüht, in der Zeit, in der keine Gruppenstunden mit den kleinen Minis möglich waren, den Kontakt über die verschiedenen Kommunikationsmittel aufrecht zu erhalten. Und schließlich haben die Ministranten auch einen wirklich sehenswerten Film gedreht, in dem sie sich den Drittklässlern vorstellen. Diesen Film finden Sie unter diesem Link:

Ein Vergelt`s Gott sage ich auch allen, die in dieser Zeit ohne öffentliche Gottesdienste trotzdem daheim gebetet, Hausgottesdienste gefeiert, die Gottesdienste im Internet oder TV verfolgt und den Glauben gelebt haben. Danke auch für alle Briefe, Mails oder Anrufe.

W. Hierl, Pfr.

Beilage zum Pfarrbrief von Herrn Mathias Baumgartner:

Herr Mathias Baumgartner, der Verfasser unseres Wolfganger Kirchenführers hat zum 75 jährigen Bestehen der Stadtpfarrei St. Wolfgang und zur 60 jährigen Vollendung der neuen Pfarrkirche einen interessanten Artikel vorgelegt:

„DIE SEELSORGLICHE HEIMAT DER SIEDLER
Pfarrei und Pfarrkirche St. Wolfgang – (Bau-) Geschichte, Architekt und Künstler.“

Neben Geschichtlichem über die Siedlung wird vor allem ein Augenmerk gelegt auf den Architekten Friedrich F. Haindl, sowie die Künstler Franz Nagel (Maler) und Karl Reidl (Bildhauer), die auf ihre Weise unsere Pfarrkirche gestaltet haben.

Da der höchst interessante Text den Umfang des Osterpfarrbriefes sprengen würde, haben wir eine Beilage zum Pfarrbrief gedruckt. Neben dem Pfarrbrief in der Kirche finden Sie also den kopierten Beitrag von Herrn Baumgartner.

Vergelt´s Gott Herrn Mathias Baumgartner für seine Mühe um die Geschichte von St. Wolfgang!

Glocken

Immer wieder erreichen uns Anfragen nach Tonaufnahmen unserer Glocken. Ein Glockenfreund (glocken mark) hat dies am Pfingstsonntag unternommen und unter YOUTUBE veröffentlicht. Hören Sie mal rein: http://www.youtube.com/watch?v=p4xYjHgPGDE

Das Kreuz im Haus St. Wolfgang

Fünf quadratische Lärchenblöcke formen ein gleichseitiges Kreuz. Sie sind aus einem Balken geschnitten, der Trocknungsrisse im Holz aufweist.

Die geschliffenen Oberflächen leuchten fast weiß, auf der Rückseite sind die Holzteile vergoldet. Über der weißen Wand schimmert ein feiner Goldglanz.

In die Quader sind fünf große Glassteine eingefügt, die in geschmiedeten Fassungen sitzen. (Die Glassteine sind aus dem Vorgängertabernakel unserer Kirche genommen.) Die Glassteine sind asymmetrisch, nach menschlichem Empfinden, angeordnet und geben die Wundmale des Gekreuzigten wider, an den Händen, den Füßen und im Herzen.

Die Kreuzform, die Risse im Holz, die eisernen Fassungen der fünf Steine reden vom Tod Christi.

Das edle Holz, die Oberflächen und die Rückseiten und die Glassteine verweisen auf den auferstandenen Herrn, der im Lichtglanz des Ostertages für immer lebt.

Christlicher Glaube führt über das Kreuz hinaus, auf die Auferstehung Christi hin und nennt es daher eine „crux gemmata“ – ein Edelstein-Kreuz.

Herr Tobias Weger-Behl hat das Kunstwerk geschaffen. Darüber freuen wir uns sehr freuen und sind darauf auch echt stolz!


Niemand
und nichts
kann und darf mich von Gott trennen,
auch die Kirche nicht!

Elmar Gruber