Kirchenmusik im Advent:

In der Adventszeit werden die Gottesdienste am Sonntagabend um 19.00 Uhr besonders musikalisch gestaltet:

  • 9.12. Zinkenisten
  • 16.12. Singkreis Lichtblick

Beim Kindergottesdienst am 9.12 um 9.30 Uhr hören Sie die großen Singvögel.

Informationen über die Kirchenmusik an Weihnachten, Silvester / Neujahr und Dreikönig können Sie im nächsten Pfarrbrief (Weihnachtspfarrbrief) finden.

Herzlichen Dank allen Musikerinnen und Musikern!

Kindergottesdienste:

An jedem Adventssonntag um 9.30 Uhr sind besonders die Kinder mit ihren Familien zum Kindergottesdienst eingeladen. In diesem Jahr begleiten uns die Heiligen des Advent durch diese besondere und intensive Zeit. Natürlich gehen die Kinder nicht mit leeren Händen heim, sondern bekommen nach jedem Gottesdienst ein kleines Geschenk. Herzlichen Dank Herrn Kaplan mit dem Kindergottesdienstteam für die Mühe der Vorbereitung!

Rorate am Mittwoch:

Mittwochs um 19.00 Uhr feiern wir im Advent den Gottesdienst im Kerzenschein. Das kleine, warme Licht in unseren Händen soll uns an Jesus erinnern, der für uns als Licht in die Dunkelheit der Welt gekommen ist.

Frauenbund und Schönstattgruppe werden je eine Roratemesse mitgestalten.

Morgenandacht mit Frühstück:

Unter dem Motto „Worte für das Leben“ treffen sich Interessierte am 6. / 13. und 20.12. um 6.30 Uhr in der Krypta unserer Kirche (Zugang über Glasvorbau!). Große Heilige werden von ihrem Glauben und ihrer Hoffnung berichten. Anschließend gibt es ein gemeinsames Frühstück im HSW zum Start in den Tag.

Bußgottesdienst und Beichtgelegenheit:

Auf große Feste und Ereignisse bereiten wir uns vor: Der Speiseplan wird besprochen, man muss sauber machen, einkaufen und vielleicht auch noch zum Frisör gehen.

Bei kirchlichen Festen sollten wir nicht bei diesen (durchaus wichtigen) äußeren Vorbereitungen stehen bleiben, sondern auch unser Innenleben „herrichten“. Wo sind Einstellungen, Verhaltensweisen, … die wir mal ändern sollten? Wo bin ich mit Gott, mit anderen Menschen oder mit mir selbst nicht im Reinen?

Eine gute Möglichkeit, das Leben anzuschauen und zu überdenken ist der Bußgottesdienst: Am Montag, 10. Dezember um 19.00 Uhr treffen wir uns dazu in der Kirche.

Manchmal tut es aber auch gut, das Misslungene des Lebens in der Beichte anzusprechen und die sakramentale Lossprechung zu erhalten. Beichtgelegenheit besteht immer samstags um 17.00 Uhr. Jederzeit können Sie aber auch mit Pfarrer oder Kaplan einen Termin für ein Beichtgespräch vereinbaren. Rufen Sie dazu einfach im Pfarrbüro an.

Adventfeiern bei den Vereinen und Verbänden der Pfarrei:

Auch die verschiedenen Gruppierungen unserer Pfarrei laden ihre Mitglieder und interessierte Gäste zu Adventfeiern ein. Hier ein Überblick mit den Terminen der einzelnen Veranstaltungen:

Frauenbund:

Die Damen unseres Frauenbundes gestalten am Mittwoch, 12.12. um 19.00 Uhr den Rorategottesdienst und treffen sich anschließend im Haus St. Wolfgang zur adventlichen Feier. Zum gemütlichen Beisammensein gibt es Plätzchen und Punsch. Auch ein Heimfahrservice wird angeboten.

KAB:

Die Adventfeier der KAB findet am Freitag, 14.12. ab 19.30 Uhr im Haus St. Wolfgang statt.

Kolping – Waldweihnacht:

Am Samstag, 15.12. 2018 treffen sich die Kolpingmitglieder und natürlich auch alle interessierten Gäste um 16.00 Uhr vor dem Gasthaus Huber in Gstaudach, um die beliebte Waldweihnacht miteinander zu begehen.

Wie es Tradition geworden ist, wird zunächst durch das Klosterholz zum Försterhaus marschiert. Dort stimmen wir uns in Wort und Gesang auf das bevorstehende Weihnachtsfest ein.

Nach dem Entzünden der Fackeln wandern wir mit diesem romantischen Licht zurück zum Wirtshaus nach Gstaudach und lassen bei einer zünftigen Brotzeit den Abend ausklingen. Herzliche Einladung!

Ü 60:

Für die Seniorinnen und Senioren Ü 60 ist die Adventfeier mit Liedern, Geschichten, Kaffee und Kuchen am Dienstag, 18.12. ab 14.00 Uhr im HSW.

Friedenslicht von Betlehem:

Jedes Jahr wandert vor Weihnachten das sogenannte Friedenslicht von Betlehem um die Welt.

In der Geburtsgrotte zu Betlehem wird dieses Feuer entzündet und von Jugendlichen in alle Kontinente gebracht. Es soll ausdrücken: In Betlehem hat das göttliche Licht die Welt betreten. Jesus, das Licht, das alle Finsternis hell macht, ist dort in einem Stall als Kind geboren. Der Glaube an dieses göttliche Licht hat sich über die ganze Welt ausgebreitet und gibt überall Menschen Hoffnung und Trost in den Finsternissen der Welt.

Eine sehr schlimme Finsternis ist die andauernde Unfähigkeit der Menschen, Frieden halten zu können. Streit und Krieg sind oft genug an der Tagesordnung: Zwischen Völkern und Nationen, zwischen Nachbarn und Kollegen, in den Familien.

Dieses kleine Friedenslicht von Betlehem soll uns ganz unaufdringlich an den Frieden erinnern. Jeder und jede von uns kann in seinem Umfeld dazu beitragen, dass der Friede gelebt wird.

Unser Bischof Rudolf empfängt das Friedenslicht von Betlehem am 16.12. in Regensburg und die Pfadfinder bringen es zu uns nach St. Wolfgang.

Beim Gottesdienst am Sonntag, 16. Dezember um 19.00 Uhr wird es in die Kirche gebracht. Die Mitgestaltung übernehmen der Singkreis Lichtblick und die Pfadfinder. Kerzen werden vor dem Gottesdienst angeboten.

Bis Weihnachten brennt das Friedenslicht dann in unserer Kirche (Marienkapelle) und kann in sicheren Laternen gerne mitgenommen werden.

Keine Abendmesse am 23.12.:

Am Sonntag, 23.12. muss die Abendmesse leider entfallen, da eine umfangreiche Probe für den Rundfunkgottesdienst am Hl. Abend stattfindet. Bitte um Beachtung!

Stifteaktion des Frauenbundes endet:

Seit einigen Monaten hat sich unser Frauenbund der Aktion „Stifte machen Mädchen stark“ angeschlossen. Seitdem werden beim Seiteneingang in die Kirche ausgeschriebene Stifte gesammelt, die dem Recycling zugeführt und der Erlös für Mädchen in Syrischen Flüchtlingslagern gegeben wird. Die Aktion ist sehr erfolgreich verlaufen: Deutschlandweit wurden bereits 17.000 kg (Stand 31.10.18) Stifte gesammelt.

Zum 31.12.18 endet diese Aktion. Bis dahin können Sie also noch leere Stifte für den guten Zweck abgeben. Der Frauenbund St. Wolfgang bedankt sich bei allen, die mitgeholfen haben, diese Aktion gelingen zu lassen. Vielen Mädchen konnte so geholfen werden.

Rundfunkgottesdienst am Hl. Abend:

Bereits im Frühjahr hat der Rundfunkbeauftragte des Bistums bei uns angefragt, ob die Christmette 2018 aus St. Wolfgang in Bayern 1 live übertragen werden könnte. Nach Gesprächen mit den Betroffenen haben wir zugesagt.

So eine Übertragung eines Gottesdienstes ist mit sehr viel Arbeit verbunden:

Besonders unsere Kirchenmusikerin, Frau Maier-Bösel muss mit dem Kirchenchor viel leisten und proben. Danke dafür, dass unsere Sängerinnen und Sänger diese Mehrbelastung auf sich nehmen. Jedes Wort des Gottesdienstes, ob gesprochen oder gesungen, muss mit dem dazu gehörigen Sprechort in einem sogenannten Laufplan aufgeschrieben werden. Auch muss jeweils die sekundengenaue Länge der Gesänge, Gebete, Predigt,… ermittelt werden. Nach exakt 90 Minuten muss die Feier vorbei sein – eine „Verlängerung“ ist nicht möglich.

Auch die Techniker haben sich bereits mit unserem Herrn Mesner umgesehen: Ein Übertragungswagen, der einen Starkstromanschluss benötigt, wird für die Weiterleitung sorgen. Auch Standorte für Mikrofone und Platz für Kabel wurde bereits festgelegt.

Da der Beginn der Übertragung vom BR bestimmt wird, muss die Christmette in diesem Jahr bereits um 22.00 Uhr beginnen (nicht 23.00 Uhr!). Die anderen Gottesdienste am Hl. Abend (Kindermette und Seniorenmette) können ganz normal stattfinden und es wird keinerlei Behinderungen geben.

Am Tag vor dem Hl. Abend (23.12.) wird abends der ganze Ablauf geprobt, so dass kein Abendgottesdienst stattfinden kann. Alle Akteure (Priester, Sänger, Lektoren, Ministranten,…) müssen hierzu anwesend sein.

Trotz aller Mühe im Vorfeld freuen wir uns aber auf diese ganz besondere Christmette und hoffen, dass Sie in der Kirche (und nicht am Radiogerät) mit dabei sind.

Vorschau Hl. Abend:

Am Hl. Abend laden wir zu folgenden Gottesdiensten ein:

  • 15.30 Uhr: Kinderkrippenfeier mit Krippenspiel und den Kinderchören.
  • 17.00 Uhr: Seniorenmette
  • 22.00 Uhr: Festliche Christmette mit dem Kirchenchor (Übertragung auf Bayern 1)

Einladung zum Bibelkreis:

 Die Bibel erzählt von Erfahrungen, die Menschen mit Gott gemacht haben. In diesen vielfältigen Erfahrungen kann ich mich selber mit meinen Erlebnissen und Gefühlen wie z.B. Staunen, Angst, Begeisterung, Trauer, Träumen, überraschende Wendungen, Lebenslust, Gottverbundenheit…. entdecken.

Das alles erleben Menschen in der Bibel und das alles erlebe immer wieder auch ich!

Die Bibel ist dadurch ein Buch, das uns hilft, unseren Glauben zu entwickeln und unser Leben aus diesem Glauben heraus zu deuten und zu verwirklichen. Im lebendigen Austausch miteinander kann der ein oder andere Schatz in der Bibel gehoben werden, den man alleine vielleicht nie gefunden hätte.

So lade ich ganz herzlich ein, an jedem 1. Montag im Monat zum Bibel teilen zu kommen. Das 1. Treffen findet am Montag, 1. Oktober um 19.00 Uhr im HSW statt.

Sabine Seidel, Gemeindereferentin

Beilage zum Pfarrbrief von Herrn Mathias Baumgartner:

Herr Mathias Baumgartner, der Verfasser unseres Wolfganger Kirchenführers hat zum 75 jährigen Bestehen der Stadtpfarrei St. Wolfgang und zur 60 jährigen Vollendung der neuen Pfarrkirche einen interessanten Artikel vorgelegt:

„DIE SEELSORGLICHE HEIMT DER SIEDLER
Pfarrei und Pfarrkirche St. Wolfgang – (Bau-) Geschichte, Architekt und Künstler.“

Neben Geschichtlichem über die Siedlung wird vor allem ein Augenmerk gelegt auf den Architekten Friedrich F. Haindl, sowie die Künstler Franz Nagel (Maler) und Karl Reidl (Bildhauer), die auf ihre Weise unsere Pfarrkirche gestaltet haben.

Da der höchst interessante Text den Umfang des Osterpfarrbriefes sprengen würde, haben wir eine Beilage zum Pfarrbrief gedruckt. Neben dem Pfarrbrief in der Kirche finden Sie also den kopierten Beitrag von Herrn Baumgartner.

Vergelt´s Gott Herrn Mathias Baumgartner für seine Mühe um die Geschichte von St. Wolfgang!

Glocken

Immer wieder erreichen uns Anfragen nach Tonaufnahmen unserer Glocken. Ein Glockenfreund (glocken mark) hat dies am Pfingstsonntag unternommen und unter YOUTUBE veröffentlicht. Hören Sie mal rein: http://www.youtube.com/watch?v=p4xYjHgPGDE

Hinweis

Einen interessanten Blick in unsere Pfarrkirche finden Sie auf folgender Adresse: https://ssl.panoramio.com/photo/44665112 Gerne wüssten wir mehr zu diesem Bild. Wer kann uns helfen?

In diesem Zusammenhang danken wir Herrn Anton Kurzka, Karl-Holzer-Str. für seine Recherche und dem Fotografen Herrn Dr. Atterer, München für seine Hinweise; er schreibt: Das Foto entstand bei einer Hochzeit im Jahr 2010. „Das Bild ist keine klassische Montage, es ist aber aus vielen (etwa 16) Einzelbildern zusammengesetzt, die alle innerhalb ca. 2 Stunden aufgenommen wurden. Vor Beginn der Trauung habe ich die leere Kirche fotografiert, zu Ende der Messe dann das Brautpaar (und Sie!) von hinten, wobei natürlich die Hochzeitsgesellschaft eigentlich noch in der Kirche war.

Es handelt sich übrigens nicht um eine Fischaugenaufnahme, sondern ein 360°-Panorama: Ähnlich wie bei einer Weltkarte wurden alle Teile der Rundumsicht auf ein Rechteck projiziert. Mit geeigneter Software kann man auch "eintauchen" und sich interaktiv umsehen. Ich hoffe, es funktioniert in Ihrem Browser (benötigt Flash): http://atterer.org/panorama/?landshut-st-wolfgang

Die Auflösung ist sehr hoch, man kann mit den +/- Knöpfen rechts unten Details ansehen. Ich erinnere mich, dass meine Software zum Erstellen des Panoramas wegen der Symmetrie der Kirche verrückt gespielt hat, so dass ich wohl etwa 20 Arbeitsstunden damit verbracht habe, alles mühsam halb manuell zusammenzusetzen.“

Das Kreuz im Haus St. Wolfgang

Fünf quadratische Lärchenblöcke formen ein gleichseitiges Kreuz. Sie sind aus einem Balken geschnitten, der Trocknungsrisse im Holz aufweist.

Die geschliffenen Oberflächen leuchten fast weiß, auf der Rückseite sind die Holzteile vergoldet. Über der weißen Wand schimmert ein feiner Goldglanz.

In die Quader sind fünf große Glassteine eingefügt, die in geschmiedeten Fassungen sitzen. (Die Glassteine sind aus dem Vorgängertabernakel unserer Kirche genommen.) Die Glassteine sind asymmetrisch, nach menschlichem Empfinden, angeordnet und geben die Wundmale des Gekreuzigten wider, an den Händen, den Füßen und im Herzen.

Die Kreuzform, die Risse im Holz, die eisernen Fassungen der fünf Steine reden vom Tod Christi.

Das edle Holz, die Oberflächen und die Rückseiten und die Glassteine verweisen auf den auferstandenen Herrn, der im Lichtglanz des Ostertages für immer lebt.

Christlicher Glaube führt über das Kreuz hinaus, auf die Auferstehung Christi hin und nennt es daher eine „crux gemmata“ – ein Edelstein-Kreuz.

Herr Tobias Weger-Behl hat das Kunstwerk geschaffen. Darüber freuen wir uns sehr freuen und sind darauf auch echt stolz!


Niemand
und nichts
kann und darf mich von Gott trennen,
auch die Kirche nicht!

Elmar Gruber