Gottesdienste während der großen Ferien:

Werktagsgottesdienste:

Die Werktagsmessen finden in den Wochen der Sommerferien gewöhnlich um 9.00 Uhr statt. Wenn ein Beerdigungsgottesdienst (Requiem) zu halten ist, entfällt die Messe und "wandert" gleichsam in das Requiem. Beachten Sie also bitte die Beerdigungsaushänge am Turmschaukasten, bzw. im Haus St. Wolfgang.

Sonntagsgottesdienste:

In diesem Jahr verändert sich die Anzahl und die Uhrzeit der Sonntagsgottesdienste während der Ferienzeit nicht. Wegen der verminderten Platzzahl aufgrund der Abstandsvorschriften werden auch in den Sommerferien alle vier Sonntagsgottesdienste gehalten, um allen Gläubigen, die das möchten, den Besuch des Sonntagsgottesdienstes zu ermöglichen. Sie können also unter den vier Sonntagsmessen (Vorabend um 18.00 Uhr, Sonntag um 9.30 Uhr, 11.00 Uhr und 19.00 Uhr) auswählen. Ausnahme: am Hochfest Mariä Aufnahme in den Himmel (15.8.) entfällt die 11.00 Uhr Messe!!

Danke:

Ein wenig zurückblickend auf die letzten Monate möchte ich allen danken, die in dieser Zeit der Corona Einschränkungen und der Kirchenrenovierung mitgeholfen haben, das Leben der Pfarrei in einigermaßen geordneten Bahnen zu halten:

  • Unserem Herrn Mesner, der viele gute Ideen hatte, um die Vorschriften und den Gottesdienstbetrieb vereinen zu können und der sich immer um Kirche, Pfarrheim und Anlagen sorgt.
  • Unserer Kirchenmusikerin mit ihren Musikerinnen und Musikern, die immer eine Möglichkeit gefunden hat, um die Gottesdienste niveauvoll und schön zu gestalten.
  • Unserer Pfarrsekretärin, die immer am Platz war und erste Ansprechpartnerin für viele Pfarrangehörige.
  • Herrn Matzberger für die Aufnahme der 9.30 Uhr Gottesdienste und die Möglichkeit, diese online anzuhören.
  • Unseren Ministrantinnen und Ministranten, die während der Ausgangsbeschränkungen einen Einkaufsdienst auf die Beine gestellt und die Gruppenstunden nunmehr auf sichere Art und Weise wieder begonnen haben. Danke für die Bereitschaft, sich wegen Corona und dem Umzug in das HSW beim Ministrieren umzustellen. Auch stemmen die großen Minis den Ordnerdienst bei den Sonntagsgottesdiensten.
  • Allen Gruppen und kirchlichen Vereinen, die den Kontakt zu ihren Mitgliedern gehalten haben und nun nach und nach wieder mit sicheren Veranstaltungen beginnen.
  • Allen Gottesdienstbesucherinnen und Besuchern, die sich an die geltenden Regeln halten und trotz so mancher Erschwernisse den Weg zur Kirche finden und so ein Zeugnis für ihren Glauben geben.

Tagesfahrt des Frauenbundes:

Am Mittwoch, 9. September unternimmt der Frauenbund eine Tagesfahrt in den Bayer. Wald: Start ist um 7.30 Uhr am Bahnparkplatz, Oberndorferstr. (Maske bitte nicht vergessen!) Das erste Ziel ist der Tierpark Lohberg. Dann geht's mit der Arberseebahn gemütlich zum kleinen Arbersee, wo man ein wenig wandern und Mittagseinkehr halten kann.

Als letzte Station des Tages schließlich wird das Glasdorf Weinfurtner in Arnbruck angesteuert. Dort gibt es auch Kaffee und Kuchen.

Der Fahrpreis beträgt 30 ¤ (Nichtmitglieder 35 ¤). Anmelden kann man sich jederzeit gerne im Pfarrbüro unter 973680.

Kolpingausflug:

Die Ausflugsfahrt der Kolpingfamilie St. Wolfgang startet am Samstag, 19. September um 9.00 Uhr mit dem Bus. Es geht nach Freising, wo der bekannte "Staudengarten" besichtigt wird. Zu Mittag essen die Ausflügler im Bräustüberl in Weihenstephan. Nachmittags dann steht eine Stadtführung in Freising und die obligatorische Kaffeepause auf dem Programm. Gegen 17.00 Uhr ist die Rückkehr nach Landshut geplant. Anmeldungen sind möglich bei Renate Summer unter 64271 oder hapesu@web.de

Kirchenrenovierung:

Immer noch sind wir mit der Renovierung unserer Wolfgangkirche gut im Zeitplan.

Da die Arbeiten an der Akustikdecke, an der Beleuchtung und die Sicherungsmaßnahmen auf dem Dachboden abgeschlossen sind, kann in der zweiten Augustwoche bereits die oberste Ebene des Gerüstes abgebaut werden. Die Kirchenmaler haben mit der "Krake" die furchtbar verschmutzten Wände gereinigt, so dass nun der neue Anstrich aufgetragen werden kann. Der Schreiner arbeitet an der Sakristeieinrichtung und der Bodenleger macht sich über die Böden in der Sakristei und den Ministrantenräumen her.

Obwohl die Kosten gottlob im geplanten Rahmen bleiben werden, sind wir weiterhin auf Spenden angewiesen, um auch für die Zukunft unsere Aufgaben erfüllen zu können.

Natürlich erhalten Sie eine Spendenquittung.

Sparkasse Landshut
IBAN DE86 7435 0000 0001 1002 03
BIC BYLADEM 1LAH

Vielen herzlichen Dank für jede große oder kleine Gabe!!

"Basar" für die Renovierung geplant:

Einige hilfreiche und aktive Personen (Damen) aus der Pfarrei wollen einen Basar zu Gunsten der Kirchenrenovierung auf die Beine stellen. Am Erntedanksonntag (4.10.) stehen für alle Gottesdienstbesucher nach den Messen verschiedene selbstgemachte Gegenstände (gestrickte Socken, Schlüsselanhänger, Taschen, Stundenkerzen, Kerzenständer, Glückwunschkarten,...) und sichere Lebensmittel (Marmeladen, eingemachte Suppen,...) zum Mitnehmen bereit. Als "Gegenleistung" sollte man eine Spende für die Renovierung in ein bereitgestelltes Behältnis geben. Es handelt sich also nicht um einen Verkauf, sondern um ein Geschenk, für das man sich erkenntlich zeigt.
Schon jetzt herzlichen Dank an die Organisatorinnen und an die "Beschicker". Nähere Infos folgen im nächsten Pfarrbrief!

Ab September neue Mitarbeiterin in der Seelsorge:

Ab September ist der Pfarrei St. Wolfgang eine Pastoralassistentin zur Mitarbeit in der Seelsorge zugewiesen worden.

Frau Nina Holmhey stammt aus Wolnzach, hat Kath. Theologie studiert und absolvierte das erste Jahr ihrer Berufseinführung in der Pfarrei Landshut St. Konrad. Den zweiten Teil der Berufseinführungszeit wird Frau Holmhey bei uns in St. Wolfgang verbringen. Neben dem Religionsunterricht an den Schulen wird sie im Bereich der Seelsorge für Kinder und Jugendliche eingesetzt, arbeitet mit in der Vorbereitung auf die Sakramente (Erstkommunion / Firmung) und wird alle Bereiche der Seelsorgearbeit der Pfarrei kennenlernen und sich einbringen.

Frau Holmhey ist noch auf der Suche nach einer kleinen Wohnung oder einem Zimmer, so dass sie nicht die tägliche Anfahrt auf sich nehmen muss. Wenn Sie diesbezüglich etwas anzubieten haben und an einen zuverlässigen jungen Menschen vermieten möchten, dann melden Sie sich doch bitte im Pfarrbüro unter 0871 973680 oder unter pfarrer.hierl@freenet.de

Neue "Regeln" bei den Gottesdiensten:

Auch im Leben der Pfarrei ändern sich die Regeln im Hinblick auf den Infektionsschutz sehr häufig, so dass wir durch das 14 tägige Erscheinen des Pfarrbriefes immer ein wenig hinterher sind. Jedoch können die neuesten Entwicklungen ja immer der tagesaktuellen Berichterstattung der Medien und auch unserer Homepage entnommen werden.

Hier aber nun die aktuellen "Lockerungen", die Gottesdienst und Pfarreileben betreffen:

  • Der Mindestabstand während der Feier des Gottesdienstes ist auf 1,5 m verringert worden. Unser Herr Mesner hat im HSW die Stühle entsprechend aufgestellt. Die eng nebeneinander stehenden Stühle sind von Paaren oder Personen des Selben Hausstandes zu verwenden. Die Familienbänke vorne rechts können von Familien oder mehreren Personen des Selben Hausstandes eingenommen werden.
  • Die Mund - Nase Bedeckung ist verpflichtend nur noch beim Betreten und Verlassen des Gottesdienstraumes zu tragen. Das ist vor allem für ältere Menschen eine wirklich große Erleichterung. Jedoch würden wir zum Schutz aller sehr herzlich darum bitten, während des Volksgesanges die Maske jeweils anzulegen. Wenn Sie das nicht möchten, singen Sie bitte leise mit.
  • Bei sommerlichem Wetter kann jederzeit gerne ein Sitzplatz im Freien gewählt werden – Stühle werden bereitgestellt.
  • Achten Sie weiterhin auf die notwendigen Abstände und verhalten sie sich beim Gottesdienstbesuch verantwortungsvoll.

Vielen Dank an alle Gottesdienstbesucher, die trotz dieser notwendigen Unannehmlichkeiten die Liturgie mitfeiern und ihren Glauben bezeugen.

Beilage zum Pfarrbrief von Herrn Mathias Baumgartner:

Herr Mathias Baumgartner, der Verfasser unseres Wolfganger Kirchenführers hat zum 75 jährigen Bestehen der Stadtpfarrei St. Wolfgang und zur 60 jährigen Vollendung der neuen Pfarrkirche einen interessanten Artikel vorgelegt:

„DIE SEELSORGLICHE HEIMAT DER SIEDLER
Pfarrei und Pfarrkirche St. Wolfgang – (Bau-) Geschichte, Architekt und Künstler.“

Neben Geschichtlichem über die Siedlung wird vor allem ein Augenmerk gelegt auf den Architekten Friedrich F. Haindl, sowie die Künstler Franz Nagel (Maler) und Karl Reidl (Bildhauer), die auf ihre Weise unsere Pfarrkirche gestaltet haben.

Da der höchst interessante Text den Umfang des Osterpfarrbriefes sprengen würde, haben wir eine Beilage zum Pfarrbrief gedruckt. Neben dem Pfarrbrief in der Kirche finden Sie also den kopierten Beitrag von Herrn Baumgartner.

Vergelt´s Gott Herrn Mathias Baumgartner für seine Mühe um die Geschichte von St. Wolfgang!

Glocken

Immer wieder erreichen uns Anfragen nach Tonaufnahmen unserer Glocken. Ein Glockenfreund (glocken mark) hat dies am Pfingstsonntag unternommen und unter YOUTUBE veröffentlicht. Hören Sie mal rein: http://www.youtube.com/watch?v=p4xYjHgPGDE

Das Kreuz im Haus St. Wolfgang

Fünf quadratische Lärchenblöcke formen ein gleichseitiges Kreuz. Sie sind aus einem Balken geschnitten, der Trocknungsrisse im Holz aufweist.

Die geschliffenen Oberflächen leuchten fast weiß, auf der Rückseite sind die Holzteile vergoldet. Über der weißen Wand schimmert ein feiner Goldglanz.

In die Quader sind fünf große Glassteine eingefügt, die in geschmiedeten Fassungen sitzen. (Die Glassteine sind aus dem Vorgängertabernakel unserer Kirche genommen.) Die Glassteine sind asymmetrisch, nach menschlichem Empfinden, angeordnet und geben die Wundmale des Gekreuzigten wider, an den Händen, den Füßen und im Herzen.

Die Kreuzform, die Risse im Holz, die eisernen Fassungen der fünf Steine reden vom Tod Christi.

Das edle Holz, die Oberflächen und die Rückseiten und die Glassteine verweisen auf den auferstandenen Herrn, der im Lichtglanz des Ostertages für immer lebt.

Christlicher Glaube führt über das Kreuz hinaus, auf die Auferstehung Christi hin und nennt es daher eine „crux gemmata“ – ein Edelstein-Kreuz.

Herr Tobias Weger-Behl hat das Kunstwerk geschaffen. Darüber freuen wir uns sehr freuen und sind darauf auch echt stolz!


Niemand
und nichts
kann und darf mich von Gott trennen,
auch die Kirche nicht!

Elmar Gruber