Kirchenrenovierung:

Nun ist auch die abschließende Genehmigung der Sitiftungsaufsicht des Bistums für unsere anstehende Kirchenrenovierung eingetroffen. Der Maßnahme steht also nichts mehr im Weg. Ab 4. Mai wird St. Wolfgang geschlossen und die Handwerker haben bis Ende Oktober das Sagen. Die Werktagsgottesdienste und die „kleinen“ Beerdigungen werden dann in der Unterkirche gefeiert, die Sonntagsgottesdienste (auch Samstag Vorabend) im Haus St. Wolfgang. Die Vereine und Gruppen werden für dieses halbe Jahr um Verständnis dafür gebeten, dass nicht alle gewünschten Veranstaltungen im HSW stattfinden können. Bei jeder Baustelle (das ist auch in unserem privaten Bereich so) gibt es Unannehmlichkeiten und es ist Flexibilität gefordert. Ich bin sicher, dass wir die Bauphase gut meistern und dadurch als Pfarrei vielleicht noch enger zusammenfinden werden.

Momentan laufen die Ausschreibungen für die verschiedenen Gewerke und wir hoffen und beten, dass die endgültigen Preise nicht zu hoch werden.

Da die Pfarrgemeinde selbst 50% der Kosten der Renovierung aus den eigenen angesparten Rücklagen zahlen muss (die anderen 50% übernimmt das Bistum aus Mitteln der Kirchensteuer), wären wir um jede kleine oder größere Spende froh. Es ist schon für uns alle eine wichtige Aufgabe, unser Gotteshaus für die nächste Generation zu erhalten und so auch einen Ort zu bewahren, an dem der Glaube gelebt und gefeiert werden kann. Wenn Sie sich daran ein wenig finanziell beteiligen möchten, können Sie das gerne über folgende Kontoverbindung machen: Kath. Kirchenstiftung St. Wolfgang,

Liga Regensburg
IBAN DE71 7509 0300 0001 1355 89
BIC GENODEF 1M05

Selbstverständlich stellen wir Ihnen gerne eine Spendenquittung für das Finanzamt aus.

Herzlichen Dank!
W. Hierl, Pfr.

Pfarrausflug „Sakralbauten der Wachau“:

Auf Vorschlag des Pfarrgemeinderates laden wir vom 4.9.2020 bis zum 6.9.2020 (also Freitag bis Sonntag) zu einem Pfarrausflug in die Wachau ein. Folgende Stationen und Programmpunkte sind vorgesehen:

  • 1. Tag (Freitag, 4.9.2020):
    • Abfahrt um 8.00 Uhr mit einem vollklimatisierten, modernen Reisebus am Kirchplatz (Fahrzeit ca. 4 Stunden)
    • Mittagessen gegen 12.00 Uhr im Benediktinerstift Göttweig
    • Besichtigung Benediktinerstift Göttweig (Kloster und Stiftskirche)
    • Fahrt nach Krems und Bezug der Quartiere im Park Hotel Krems
    • Stadtführung in Krems (Dauer: 1,5 Stunden)
    • Gemeinsames Abendessen (3 Gang Menü und Salatteller)
  • 2. Tag (Samstag, 5.9.2020):
    • Nach den Frühstück im Hotel Abfahrt gegen 9.00 Uhr nach Melk (Fahrzeit ca. 45 Minuten)
    • Besichtigung mit Führung im Kloster Melk
    • Mittagessen und Mittagspause (eventuell individueller Besuch einer Sonderausstellung im Museum Krems)
    • Stadtführung in Melk (Dauer: eine Stunde)
    • Möglichkeit zur Teilnahme an der Vorabendmesse in Krems
    • Heurigenabend mit gemeinsamen Abendessen in Krems
  • 3. Tag (Sonntag, 6.9.2020):
    • Frühstück im Hotel
    • Abfahrt gegen 9.00 Uhr nach Schallaburg (Fahrzeit ca. 1 Stunde)
    • Renaissanceschloss Schallaburg: Besichtigung von Schloss und Schlossgarten im Rahmen einer Führung
    • Mittagessen
    • Besuch des Ausstellungszentrums nach freier Wahl
    • Heimreise ca. 15.00 Uhr (Fahrzeit ca. 3,5 Stunden)
    • Ankunft in Landshut gegen 19.00 Uhr

Im Preis ist enthalten:

  • Fahrt im vollklimatisierten modernen Fernreisebus der Firma Neumeier, Altheim
  • Alle Ausflüge mit dem Bus
  • Eintritte und Führungen
  • 2 Übernachtungen im Parkhotel Krems ***
  • 2x Frühstücksbuffet
  • 1x Abendessen als 3-Gang-Menü mit Salatteller
  • Zimmer mit Bad oder Dusche, WC, TV und Fön

Preis pro Person im Doppelzimmer: 267,00 Euro Preis pro Person im Einzelzimmer: 297 Euro

Anmelden kann man sich ab sofort im Pfarrbüro (0871 / 973680). Die Anmeldung wird erst gültig durch die Überweisung des Fahrpreises auf das Konto der Kirchenstiftung St. Wolfgang

Raiffeisenbank Isar Vils
IBAN DE28 7436 6666 0000 7279 03
BIC GENODEF 1GSH

Wer eine Reiserücktrittsversicherung abschließen möchte, kann das gerne über die Firma Neumeier tun (Kontaktdaten im Pfarrbüro). Ermäßigungen für Kinder auf Anfrage! Anmeldeschluss ist der 1. Mai.

Beilage zum Pfarrbrief von Herrn Mathias Baumgartner:

Herr Mathias Baumgartner, der Verfasser unseres Wolfganger Kirchenführers hat zum 75 jährigen Bestehen der Stadtpfarrei St. Wolfgang und zur 60 jährigen Vollendung der neuen Pfarrkirche einen interessanten Artikel vorgelegt:

„DIE SEELSORGLICHE HEIMAT DER SIEDLER
Pfarrei und Pfarrkirche St. Wolfgang – (Bau-) Geschichte, Architekt und Künstler.“

Neben Geschichtlichem über die Siedlung wird vor allem ein Augenmerk gelegt auf den Architekten Friedrich F. Haindl, sowie die Künstler Franz Nagel (Maler) und Karl Reidl (Bildhauer), die auf ihre Weise unsere Pfarrkirche gestaltet haben.

Da der höchst interessante Text den Umfang des Osterpfarrbriefes sprengen würde, haben wir eine Beilage zum Pfarrbrief gedruckt. Neben dem Pfarrbrief in der Kirche finden Sie also den kopierten Beitrag von Herrn Baumgartner.

Vergelt´s Gott Herrn Mathias Baumgartner für seine Mühe um die Geschichte von St. Wolfgang!

Glocken

Immer wieder erreichen uns Anfragen nach Tonaufnahmen unserer Glocken. Ein Glockenfreund (glocken mark) hat dies am Pfingstsonntag unternommen und unter YOUTUBE veröffentlicht. Hören Sie mal rein: http://www.youtube.com/watch?v=p4xYjHgPGDE

Hinweis

Einen interessanten Blick in unsere Pfarrkirche finden Sie auf folgender Adresse: https://ssl.panoramio.com/photo/44665112 Gerne wüssten wir mehr zu diesem Bild. Wer kann uns helfen?

In diesem Zusammenhang danken wir Herrn Anton Kurzka, Karl-Holzer-Str. für seine Recherche und dem Fotografen Herrn Dr. Atterer, München für seine Hinweise; er schreibt: Das Foto entstand bei einer Hochzeit im Jahr 2010. „Das Bild ist keine klassische Montage, es ist aber aus vielen (etwa 16) Einzelbildern zusammengesetzt, die alle innerhalb ca. 2 Stunden aufgenommen wurden. Vor Beginn der Trauung habe ich die leere Kirche fotografiert, zu Ende der Messe dann das Brautpaar (und Sie!) von hinten, wobei natürlich die Hochzeitsgesellschaft eigentlich noch in der Kirche war.

Es handelt sich übrigens nicht um eine Fischaugenaufnahme, sondern ein 360°-Panorama: Ähnlich wie bei einer Weltkarte wurden alle Teile der Rundumsicht auf ein Rechteck projiziert. Mit geeigneter Software kann man auch "eintauchen" und sich interaktiv umsehen. Ich hoffe, es funktioniert in Ihrem Browser (benötigt Flash): http://atterer.org/panorama/?landshut-st-wolfgang

Die Auflösung ist sehr hoch, man kann mit den +/- Knöpfen rechts unten Details ansehen. Ich erinnere mich, dass meine Software zum Erstellen des Panoramas wegen der Symmetrie der Kirche verrückt gespielt hat, so dass ich wohl etwa 20 Arbeitsstunden damit verbracht habe, alles mühsam halb manuell zusammenzusetzen.“

Das Kreuz im Haus St. Wolfgang

Fünf quadratische Lärchenblöcke formen ein gleichseitiges Kreuz. Sie sind aus einem Balken geschnitten, der Trocknungsrisse im Holz aufweist.

Die geschliffenen Oberflächen leuchten fast weiß, auf der Rückseite sind die Holzteile vergoldet. Über der weißen Wand schimmert ein feiner Goldglanz.

In die Quader sind fünf große Glassteine eingefügt, die in geschmiedeten Fassungen sitzen. (Die Glassteine sind aus dem Vorgängertabernakel unserer Kirche genommen.) Die Glassteine sind asymmetrisch, nach menschlichem Empfinden, angeordnet und geben die Wundmale des Gekreuzigten wider, an den Händen, den Füßen und im Herzen.

Die Kreuzform, die Risse im Holz, die eisernen Fassungen der fünf Steine reden vom Tod Christi.

Das edle Holz, die Oberflächen und die Rückseiten und die Glassteine verweisen auf den auferstandenen Herrn, der im Lichtglanz des Ostertages für immer lebt.

Christlicher Glaube führt über das Kreuz hinaus, auf die Auferstehung Christi hin und nennt es daher eine „crux gemmata“ – ein Edelstein-Kreuz.

Herr Tobias Weger-Behl hat das Kunstwerk geschaffen. Darüber freuen wir uns sehr freuen und sind darauf auch echt stolz!


Niemand
und nichts
kann und darf mich von Gott trennen,
auch die Kirche nicht!

Elmar Gruber