Kirchweih in St. Wolfgang am 22. Juli:

Die Pfarrei St. Wolfgang feiert am Sonntag, den 22. Juli 2018 den 56. Jahrestag der Weihe der neuen Wolfgangskirche.

Am 29.7.1962 hat Bischof Dr. Rudolf Graber die Pfarrkirche St. Wolfgang konsekriert. Da allerdings am 29. Juli bereits die Sommerferien begonnen haben und ein großer Teil unserer Ministranten in Rom ist, begehen wir schon am 22. Juli das Kirchweihfest.

Wir beginnen mit dem festlichen Gottesdienst um 9.30 Uhr. Mit einem attraktiven Programm werden der Kirchenchor und der Jugendchor den musikalischen Part übernehmen (siehe eigener Bericht über die Kirchenmusik an Kirchweih).

Wie es üblich ist, werden beim Kirchweihgottesdienst auch unsere neuen Ministrantinnen und Ministranten offiziell aufgenommen und beginnen so ihren aktiven Ministrantendienst.

Da im Frühjahr ein neuer Pfarrgemeinderat gewählt wurde, wollen wir die ausgeschiedenen Mitglieder im Rahmen des Gottesdienstes ehren und ihnen Dank sagen für ihren Dienst.

Nach dem Gottesdienst gehen wir dann nahtlos zum Pfarrfest über (nach der Meß die Maß ?). Um die Kirche herum werden Sie in gemütlicher Atmosphäre Gegrilltes, Käse, die verschiedensten kühlen Getränke, sowie Kaffee und Kuchen genießen können. Wir hoffen darauf, dass Petrus uns gnädig ist und wir im Freien feiern können.

Um 16.00 Uhr wird dann in der Kirche vom Jugendchor die Popkantate „Swinging Samson“ und von den Kinderchören das Singspiel „Himmel und Erde“ aufgeführt (siehe eigener Bericht unten!). Damit ist für den festlichen Tag ein wunderbarer Schlusspunkt gesetzt. Der Pfarrgemeinderat mit Sprecher Tobias Weger-Behl an der Spitze, sowie Pfarrer Hierl laden Sie alle ganz herzlich zum Mitfeiern ein und freuen sich auf einen schönen Festtag.

Musik am Kirchweihfest

Chor, Jugendchor und Kinderchor gestalten den Kirchweihtag musikalisch.

Der Festgottesdienst um 9.30 Uhr versetzt uns nach Afrika: es erklingen drei Teile aus der „Missa Luba“, einer Messe im kongolesischem Stil sowie das „Baba Yetu“, das „Vater unser“ auf Suaheli.

Kirchenchor und Jugendchor werden dabei von Matthias und Lukas Summer an den Perkussionsinstrumenten begleitet.

Am Nachmittag um 16 Uhr treten Jugendchor und Kinderchor auf. Der Jugendchor erzählt uns die Geschichte des biblischen Samson auf witzige und swingende Weise mit der Popkantate „Swinging Samson“. Der Kinderchor spielt uns die Schöpfungsgeschichte vor. Im Singspiel „Himmel und Erde“ von Birgit Pape werden wir Zeugen der Erschaffung der Welt, wie sie uns die Bibel erzählt. Dabei ist diese Geschichte aus Sicht der Wolken erzählt, die alles hautnah miterleben und auch manches Mal zum Schmunzeln anregen. Die Aufführung dieser beiden Singspiele findet in der Kirche statt und dauert etwa eine Stunde. Alle Beteiligten freuen sich über viele Zuhörer.

Kuchenbäcker für das Pfarrfest gesucht:

Der Frauenbund kümmert sich beim Pfarrfest vorbildlich um die Bewirtung mit Kaffee und Kuchen. Da die leckeren selbstgebackenen Kuchen sehr beliebt sind, werden noch weitere Kuchenbäckerinnen – und Bäcker gesucht. Unterstützen Sie doch unsere Damen und backen Sie einen Kuchen für das Pfarrfest! Abgegeben werden können die süßen Köstlichkeiten ab 8.30 Uhr im Haus St. Wolfgang. Vielen Dank!

Treffen der Kommunionhelfer und Lektoren:

Die Lektoren und Kommunionhelfer kommen am Dienstag, 24. Juli um 19.30 Uhr im HSW zum nächsten Einteilungstreffen zusammen. Es geht um die Zeit bis Weihnachten. Bitte die Terminkalender mitbringen!

Ministranten fahren nach Rom:

Etwa 60 Ministrantinnen und Ministranten aus unserer Pfarrei beteiligen sich vom 29.7. bis zum 3.8. an der internationalen Ministrantenwallfahrt nach Rom. Die Fahrt steht unter dem Motto „suche Frieden und jage ihm nach.“ Zusammen mit Herrn Kaplan werden die Minis hoffentlich erlebnisreiche und prägende Tage in der ewigen Stadt verbringen. Beim Vorabendgottesdienst am Samstag, 28.7. um 18.00 Uhr verabschieden wir die Reisegruppe und statten sie mit dem Reisesegen aus. Die Pfarrei wünscht viel Freude und eine gesunde Heimkehr!

KAB:

Die Damen und Herren der Katholischen Arbeitnehmerbewegung beginnen die Sommerpause mit einer gemütlichen Einkehr beim Huberwirt in Gstaudach. Am Freitag, 27. Juli trifft man sich um 16.30 Uhr vor der Kirche zur gemeinsamen Abfahrt nach Gstaudach.

Ferienordnung:

Ab Sonntag, 29. Juli gilt in St. Wolfgang bei den Gottesdiensten die Ferienordnung. Das heißt: An den Sonntagen entfällt die 11.00 Uhr Messe und an den Werktagen findet die Messe generell um 9.00 Uhr statt. Ein Requiem verdrängt die Werktagsmesse. Diese Ordnung gilt bis zum 9.September. Danke für Ihr Verständnis.

Schulschlussgottesdienste:

Die Schulen auf unserem Pfarrgebiet feiern zum Ende des Schuljahres Abschlussgottesdienste:

  • Grundschule Klasse 1 bis 3: 27.8. um 8.15 Uhr in St. Wolfgang
  • Grundschule Klasse 4: 27.8. um 9.15 Uhr in St. Wolfgang
  • Mittelschule: 27.8. um 8.15 Uhr in der evangelischen Auferstehungskirche.

Die Pfarrei bedankt sich bei den Schulen und den Lehrkräften für die überaus gute und angenehme Zusammenarbeit im vergangenen Schuljahr und wünscht dem Lehrpersonal gesegnete Ferientage mit der notwendigen Muße, um neue Kraft für die so wichtige Aufgabe zu schöpfen.

Kolpingausflug nach Salzburg:

Der Kolpingausflug führt am Samstag, den 15.9. in die schöne Stadt Salzburg. Abfahrt mit dem Bus ist um 7.30 Uhr am Haus St. Wolfgang. Nähere Infos gibt es im nächsten Kolpingkurier. Man kann sich bereits bei Hans Peter Summer anmelden (Tel.: 64271).

Sabine Seidel wieder im pfarrlichen Dienst:

Gemeindereferentin Sabine Seidel hat vor einigen Jahren in den Schuldienst gewechselt, um den Mutterpflichten besser nachkommen zu können. Nunmehr hat sich Frau Seidel bereiterklärt, zusätzlich zu ihren Stunden in der Schule noch 9 Wochenstunden in der Pfarrei tätig zu sein. Wir sind alle sehr froh über diese kompetente Unterstützung ab September und sagen Frau Seidel ein „Willkommen zurück im pfarrlichen Dienst“!

Ü 60: Museumsbesuch:

Die Damen und Herren Ü 60 treffen sich am Dienstag, 17. Juli zu ihrer letzten Unternehmung vor der Sommerpause. Diesmal bleiben wir nicht im Haus St. Wolfgang, sondern besuchen das LANDSHUT Museum. Im Gebäude des ehemaligen Franziskanerklosters wird wunderbar die Geschichte unserer Stadt Landshut dargestellt. Treffpunkt für alle Teilnehmer ist am Alten Franziskanerplatz um kurz vor 14.00 Uhr. Es wird um Anmeldung im Pfarrbüro gebeten, da die Anzahl der Teilnehmer gemeldet werden muss (Tel.: 973680). Für die Führung sind 4 € zu bezahlen. Die Führung dauert höchstens eine Stunde und anschließend wird noch zu Kaffee oder Brotzeit eingekehrt.

Regensburger Sonntagsbibel:

Auf Initiative unseres Bischofs Rudolf wurde die sogenannte Regensburger Sonntagsbibel erstellt. Dieses Buch, das in der Tradition der Hausbibeln steht, enthält die Lesungen und Evangelien aller drei Lesejahre. Für jeden Sonntag steht außerdem Ein Meditationstext zur Hinführung und Erläuterung bereit. Illustriert sind die Sonntagstexte mit je einem passenden Bild aus einer Kirche oder Kapelle unserer Diözese. Auch unser Altarbild – das himmlische Jerusalem von Franz Nagel – ist abgedruckt, was uns schon ein wenig stolz macht.

Unser Bischof hat jedem Kommunionhelfer und Lektor im Bistum ein Exemplar dieser Sonntagsbibel geschenkt. Diese großzügige Geste hat bei unseren Gottesdiensthelferinnen und Helfern Freude ausgelöst. Die Regensburger Sonntagsbibel ist beim Verlag Schnell und Steiner erschienen und kann zum Preis von 29,95 € in jeder Buchhandlung erworben werden. Dieses Werk ist sicherlich ein schönes Weihnachtsgeschenk!

Hochzeits-App:

Es gibt eine Hochzeits- App für alle, die innerhalb des nächsten Jahres heiraten wollen. Die App Ehe.Wir.Heiraten möchte Paare mit vielen interessanten Infos unterstützen und begleiten. Nach der Installation gibt es wöchentlich Impulse, die sich mit allen wichtigen Themen rund um Hochzeit und Ehe beschäftigen. Mal praktisch, mal spirituell, mal kommunikativ, mal witzig – und immer anregend, informativ, inspirierend, ein wenig romantisch. Und einfach schön! Kostenlos downloaden unter

Paare, die im nächsten Jahr in St. Wolfgang heiraten möchten, oder Pfarrer Hierl / Kaplan Schinko als Trauungspriester möchten, sollten sich bis Ende des Jahres im Pfarrbüro melden.

Beilage zum Pfarrbrief von Herrn Mathias Baumgartner:

Herr Mathias Baumgartner, der Verfasser unseres Wolfganger Kirchenführers hat zum 75 jährigen Bestehen der Stadtpfarrei St. Wolfgang und zur 60 jährigen Vollendung der neuen Pfarrkirche einen interessanten Artikel vorgelegt:

„DIE SEELSORGLICHE HEIMT DER SIEDLER
Pfarrei und Pfarrkirche St. Wolfgang – (Bau-) Geschichte, Architekt und Künstler.“

Neben Geschichtlichem über die Siedlung wird vor allem ein Augenmerk gelegt auf den Architekten Friedrich F. Haindl, sowie die Künstler Franz Nagel (Maler) und Karl Reidl (Bildhauer), die auf ihre Weise unsere Pfarrkirche gestaltet haben.

Da der höchst interessante Text den Umfang des Osterpfarrbriefes sprengen würde, haben wir eine Beilage zum Pfarrbrief gedruckt. Neben dem Pfarrbrief in der Kirche finden Sie also den kopierten Beitrag von Herrn Baumgartner.

Vergelt´s Gott Herrn Mathias Baumgartner für seine Mühe um die Geschichte von St. Wolfgang!

Glocken

Immer wieder erreichen uns Anfragen nach Tonaufnahmen unserer Glocken. Ein Glockenfreund (glocken mark) hat dies am Pfingstsonntag unternommen und unter YOUTUBE veröffentlicht. Hören Sie mal rein: http://www.youtube.com/watch?v=p4xYjHgPGDE

Hinweis

Einen interessanten Blick in unsere Pfarrkirche finden Sie auf folgender Adresse: https://ssl.panoramio.com/photo/44665112 Gerne wüssten wir mehr zu diesem Bild. Wer kann uns helfen?

In diesem Zusammenhang danken wir Herrn Anton Kurzka, Karl-Holzer-Str. für seine Recherche und dem Fotografen Herrn Dr. Atterer, München für seine Hinweise; er schreibt: Das Foto entstand bei einer Hochzeit im Jahr 2010. „Das Bild ist keine klassische Montage, es ist aber aus vielen (etwa 16) Einzelbildern zusammengesetzt, die alle innerhalb ca. 2 Stunden aufgenommen wurden. Vor Beginn der Trauung habe ich die leere Kirche fotografiert, zu Ende der Messe dann das Brautpaar (und Sie!) von hinten, wobei natürlich die Hochzeitsgesellschaft eigentlich noch in der Kirche war.

Es handelt sich übrigens nicht um eine Fischaugenaufnahme, sondern ein 360°-Panorama: Ähnlich wie bei einer Weltkarte wurden alle Teile der Rundumsicht auf ein Rechteck projiziert. Mit geeigneter Software kann man auch "eintauchen" und sich interaktiv umsehen. Ich hoffe, es funktioniert in Ihrem Browser (benötigt Flash): http://atterer.org/panorama/?landshut-st-wolfgang

Die Auflösung ist sehr hoch, man kann mit den +/- Knöpfen rechts unten Details ansehen. Ich erinnere mich, dass meine Software zum Erstellen des Panoramas wegen der Symmetrie der Kirche verrückt gespielt hat, so dass ich wohl etwa 20 Arbeitsstunden damit verbracht habe, alles mühsam halb manuell zusammenzusetzen.“

Das Kreuz im Haus St. Wolfgang

Fünf quadratische Lärchenblöcke formen ein gleichseitiges Kreuz. Sie sind aus einem Balken geschnitten, der Trocknungsrisse im Holz aufweist.

Die geschliffenen Oberflächen leuchten fast weiß, auf der Rückseite sind die Holzteile vergoldet. Über der weißen Wand schimmert ein feiner Goldglanz.

In die Quader sind fünf große Glassteine eingefügt, die in geschmiedeten Fassungen sitzen. (Die Glassteine sind aus dem Vorgängertabernakel unserer Kirche genommen.) Die Glassteine sind asymmetrisch, nach menschlichem Empfinden, angeordnet und geben die Wundmale des Gekreuzigten wider, an den Händen, den Füßen und im Herzen.

Die Kreuzform, die Risse im Holz, die eisernen Fassungen der fünf Steine reden vom Tod Christi.

Das edle Holz, die Oberflächen und die Rückseiten und die Glassteine verweisen auf den auferstandenen Herrn, der im Lichtglanz des Ostertages für immer lebt.

Christlicher Glaube führt über das Kreuz hinaus, auf die Auferstehung Christi hin und nennt es daher eine „crux gemmata“ – ein Edelstein-Kreuz.

Herr Tobias Weger-Behl hat das Kunstwerk geschaffen. Darüber freuen wir uns sehr freuen und sind darauf auch echt stolz!


Niemand
und nichts
kann und darf mich von Gott trennen,
auch die Kirche nicht!

Elmar Gruber