Hochfest des Heiligen Bischofs Wolfgang – Patrozinium unserer Kirche:

Am 31. Oktober feiern wir das Hochfest des Heiligen Bischofs Wolfgang, des Patrons unseres Bistums Regensburg und unserer Pfarrkirche.

924 in Pfullingen, in Schwaben, geboren, zeichnete sich Wolfgang bald durch große Gelehrsamkeit, aber auch persönliche Bescheidenheit aus. Nach seiner Tätigkeit als Leiter der Domschule in Trier trat er 965 in das Benediktinerkloster Einsiedeln in der Schweiz ein. 968 empfing er von Bischof Ulrich die Priesterweihe. Auch Misserfolg blieb Wolfgang nicht erspart: eine von ihm unternommene Missionsreise nach Ungarn scheiterte. Wolfgang konnte also auch mit Niederlagen umgehen und ließ sich dadurch nicht entmutigen.

Im Jahr 972 wurde Wolfgang Bischof von Regensburg und übte sein Amt gewissenhaft, bescheiden, fortschrittlich und menschennah aus. Er trennte das böhmische Gebiet vom Bistum ab, gab die Abtwürde von St. Emmeram auf, hielt sich aus vielen weltlichen Streitereien heraus, sorgte sich um die Armen und gründete die „Domsingschule“ (heute Regensburger Domspatzen). Vieles war wegweisend und für seine Zeit sehr modern.

Obwohl der Wolfgangstag (31.10) heuer auf einen Sonntag fällt, feiern wir den Festgottesdienst mit Kirchenchor und Ministrantenaufnahme am Abend um 1900 Uhr. Alle sind ganz herzlich zur Mitfeier eingeladen!

Kirchenmusik zum Fest des Hl. Wolfgang:

Im festlichen Gottesdienst anlässlich des Patroziniums unserer Pfarrei am Sonntag, den 31. Oktober um 19 Uhr, erklingt die „Missa brevis in F-Dur“ KV 192 für Soli, Chor und Orchester von W. A. Mozart (1756-1791). Diese Messe weist einige Besonderheiten auf. So ist sie stark von der kontrapunktischen Schreibweise bestimmt, das heißt, die einzelnen Stimmen werden melodisch und rhythmisch eigenständig geführt. Im Gloria und im Credo tauchen einzelne Themen immer wieder auf und gliedern die Stücke auf diese Weise. Das Credo hat Mozart ganz besonders gestaltet; dort bedient er sich eines viertönigen Themas, das immer wieder, insgesamt dreizehnmal, meist mit dem Text „Credo“ („ich glaube“) auftaucht; wegen dieser Besonderheit wird diese Messe auch „Credomesse“ genannt.

Der Kirchenchor freut sich, erstmals wieder auf der Empore singen zu können und wird von der Familie Merz an Violinen und Violoncello begleitet, Simon Lindner übernimmt das Orgelcontinuo. Die Solopartien singen Cosima Höllerer, Ute Feuerecker, Martin Witzko und Wolfgang Huber. Die Gesamtleitung hat Irene Maier-Bösel.

Ministrantenaufnahme:

Wegen der verspäteten Erstkommunionfeier konnten unsere neuen Minis auch in diesem Jahr nicht wie gewohnt am Kirchweihtag aufgenommen werden. Das Patroziniumsfest unserer Kirche ist aber ein würdiger und passender Zeitpunkt, um dies nachzuholen. Im Rahmen der Festmesse zum Hl. Bischof Wolfgang, am 31.10. um 1900 Uhr werden also die neuen Minis ganz offiziell in die Schar unserer Ministrantinnen und Ministranten aufgenommen und bekommen Ministrantenplakette und Ministrantenausweis überreicht.

Ein herzlicher Dank geht an die Gruppenleiterinnen, die Eltern und besonders natürlich an die neuen Ministranten. Schön, dass es Euch gibt. Wir wünschen Euch viele gute Erfahrungen in und um die Kirche St. Wolfgang!

Gratulationsdienst:

Die Damen und Herren des Gratulationsdienstes sind gebeten, die Geburtstagsbriefe und die Präsente für die nächsten Monate im Pfarrbüro abzuholen.

Da einige Mitglieder des Gratulationsdienstes gesundheitsbedingt dieses Ehrenamt abgeben mussten, sind wir auf der Suche nach neuen Helferinnen und Helfern.

Der zeitliche Aufwand ist durchaus überschaubar: Sie sind in einem kleinen Gebiet der Pfarrei dafür zuständig, den runden Altersjubilaren die Glückwünsche und ein kleines Weingeschenk der Pfarrei zu überbringen. Herr Pfarrer Hierl besucht diejenigen, die den 80. Geburtstag begehen, alle anderen runden oder halbrunden Jubeltage werden vom Dienst übernommen. Gewöhnlich werden die Gratulanten sehr freundlich aufgenommen und die Beglückwünschten freuen sich sehr über dieses Zeichen der Wertschätzung. Manchmal schließt sich auch ein kleiner „Ratsch“ an. Wenn Sie Interesse haben, sich auf diese Weise ehrenamtlich in die Pfarrei einzubringen und Mitmenschen eine Freude zu machen, melden Sie sich doch bitte beim Pfarrer oder im Pfarrbüro. Wir können dann Näheres besprechen.

Frühschoppen:

Zum nächsten Pfarrfrühschoppen ist das Haus St. Wolfgang am Sonntag, 17. Oktober nach dem 930 Uhr Gottesdienst für Sie geöffnet. Kommen Sie doch auf ein Getränk und ein Brezenstangerl vorbei! Wie bei allen geselligen Veranstaltungen in unserem Pfarrheim müssen wir auch hier die 3 G Regel anwenden.

Elternabend Erstkommunion:

Die Eltern der angemeldeten Erstkommunionkinder sind zu einem ersten Elternabend in das Haus St. Wolfgang eingeladen. Wir treffen uns am Montag, 18. Oktober um 1930 Uhr im Pfarrheim. Wir werden die Vorbereitung und die anstehenden Termine besprechen und auch alle auf den Nägeln brennenden Fragen gerne klären. Für den Elternabend gilt die 3G Regelung!

Ü 60 Treff – unsere Pastoralassistentin stellt sich vor:

Das nächste Treffen für die „best ager“ Ü 60 findet am Dienstag, 19. Oktober ab 1400 Uhr im Haus St. Wolfgang statt.

Neben der obligatorischen Kaffeetafel mit gutem Kuchen und einer schönen Gemeinschaft gibt es diesmal noch einen ganz besonderen Programmpunkt: Unsere Pastoralassistentin Nina Holmhey wird den Nachmittag gestalten. Frau Holmhey ist zwar bereits das zweite Jahr in unserer Pfarrei tätig und hat die Senioren auch schon mehrmals auf Ausflügen begleitet, aber aufgrund der Einschränkungen im vergangenen Jahr konnte noch kein richtiger Vorstellungstermin bei den Ü 60 Senioren gefunden werden. Das soll nun nachgeholt werden. Frau Holmhey wird ein wenig über sich und ihren Weg zur Seelsorgerin erzählen und auch noch einen geistlichen Impuls setzen. Also: es verspricht ein spannender Nachmittag zu werden. Es gilt die 3 G Regelung!

Seniorensingen:

Beim letzten Mal war das Seniorensingen mit unserer Kirchenmusikerin bereits wieder gut besucht. Es ist allerdings noch ausreichend Platz für weitere Sängerinnen und Sänger. Alle Senioren, die gerne singen, sind also am Mittwoch, 20. Oktober um 1415 Uhr in das HSW zum gemütlichen und entspannten Singen eingeladen. Man muss kein ausgezeichneter Sänger sein, es reicht Freude an der Musik. Bestimmt wird auch die Geselligkeit nicht zu kurz kommen. Für das Seniorensingen gilt 3 G.

Weltmissionssonntag:

Der sogenannte Weltmissionssonntag am 24.10. ist die größte Solidaritätsaktion von Christen weltweit. In diesem Jahr steht unter dem Motto „Lasst uns nicht müde werden, das Gute zu tun“ der Senegal im Mittelunkt. Mit den Kollekten, die an diesem Tag bei den Gottesdiensten in ganz Europa eingesammelt werden, erhalten die Christinnen und Christen in der einen Welt notwendige und wertvolle Unterstützung bei der Weitergabe und Ausbreitung des Glaubens. Nähere Informationen finden Sie unter missio.de

Kleinkindergottesdienst:

Nach der Sommerpause starten wir auch wieder mit den Kleinkindergottesdiensten durch: Am Sonntag, 24. Oktober um 930 Uhr treffen sich die Kinder (bis zur zweiten Klasse) zu einem eigenen Gottesdienst im Haus St. Wolfgang.

Zum Schluss werden sie in die Kirche, zum Gottesdienst der Großen, kommen und von ihrer Feier erzählen. Frau Holmhey und ihr Team werden bestimmt einen spannenden Gottesdienst für unsere Kleinsten vorbereiten.

Treffen Lektoren und Kommunionhelfer:

Die Lektorinnen und Kommunionhelfer treffen sich am Dienstag, 26. Oktober um 1930 Uhr zur Einteilung der verschiedenen Dienste. Wir werden an diesem Abend die liturgischen Aufgaben bis einschließlich Januar festlegen – also bitte auch die „neuen“ Kalender mitbringen! Danke allen für diesen wichtigen Einsatz!

Kolping: Himmel und Hölle – die Frage nach dem Danach:

Die aktiven Kolpingmitglieder haben unsere Pastoralassistentin Nina Homhey bestimmt schon bei verschiedenen Anlässen getroffen und mit ihr gesprochen. Am 27. Oktober um 1930 Uhr wird Frau Holmhey im Haus St. Wolfgang einen interessanten Vortrag halten. Sie selbst schreibt zum Thema des Abends:

„Die Theologie beschäftigt sich in der Eschatologie, also der Lehre von den letzten Dingen, mit der Frage nach dem „Danach“. Es ist dies eine Frage, die jeden Menschen früher oder später betrifft, die aber dennoch oft beiseitegeschoben wird. Gibt es die Hölle? Wird auch der Körper auferstehen, oder nur die Seele? Es sind Fragen, die mit großer Unsicherheit verbunden sind.

Der Vortrag soll diese Thematik ansprechen und die verschiedenen Vorstellungen in Bibel und Theologie beleuchten.“

Herzliche Einladung an alle Kolping Mitglieder und natürlich auch an alle anderen Interessierten. (3 G!)

Allerheiligen – Segnung der Gräber:

Am Allerheiligentag (1.11.) gedenken wir Christen der Menschen, die vorbildlich gelebt haben und die wir bereits in der Herrlichkeit des Himmels wissen.

Da der Allerseelentag (2.11.), an dem wir aller unserer lieben Verstorbenen gedenken, kein Feiertag ist, ziehen wir traditionsgemäß das Totengedenken und die Segnung der Gräber auf den Friedhöfen um einen Tag auf den 1. November vor.

In unserer Pfarrei St. Wolfgang haben Sie am Allerheiligentag (Montag, 1. November) folgende Möglichkeiten:

  • 930 Uhr: Gottesdienst zum Hochfest Allerheiligen in der Pfarrkirche St. Wolfgang
  • 1000 Uhr: Wortgottesdienst am Nordfriedhof, mitgestaltet von der Kolping Blaskapelle, mit anschließender Segnung der Grabstellen.

Der Wortgottesdienst und die musikalischen Beiträge der Blaskapelle werden auf den ganzen Friedhof übertragen, so dass Sie an Ihrem Grab mitfeiern können. Auch bei der Segnung werden wir mit Weihwasser in jede Sektion kommen.

Das Gebet auf dem Friedhof und die Gräbersegnung sollen zeigen, dass unsere Toten nicht vergessen sind. Beim Gebet halten wir die Erinnerung an unsere Lieben wach und empfehlen sie der gnädigen Liebe des Erlösers. Schenken wir den vor uns Lebenden also diese Stunde der Erinnerung, des Gebets und des Dankes.

Allerseelen – Gedenken der im letzten Jahr Verstorbenen:

Am Allerseelentag (Dienstag, 2. November) gedenken wir im Rahmen eines festlichen Requiems all der Menschen, die im vergangenen Jahr auf dem Gebiet unserer Pfarrgemeinde St. Wolfgang verstorben sind. Beginn des Requiems, das mit Orgel und Trompete musikalisch mitgestaltet wird, ist um 1900 Uhr in der Pfarrkirche.

Die Angehörigen der Verstorbenen des vergangenen Jahres erhalten per Post eine eigene Einladung zu diesem Gottesdienst. Jeder Heimgegangene wird namentlich verlesen und seiner mit einer entzündeten Kerze gedacht.

Auch Angehörige, die schon vor längerer Zeit einen Menschen verloren haben, sind herzlich zur Mitfeier eingeladen.

Bitte um das Kirchgeld:

Im gedruckten Pfarrbrief finden sie einen Umschlag, mit dem wir herzlich um das Kirchgeld für das Jahr 2021 bitten. Die Höhe ist doch sehr moderat: Für alle über 18 jährigen Katholiken mit Einkommen wird um 2,50 Euro gebeten. Wir freuen uns aber sehr über eine etwas höhere Gabe. Nach der Innenrenovierung unserer Pfarrkirche im vergangenen Jahr muss ab dem Frühjahr das Äußere der Kirche in Angriff genommen werden. Die Sanierung der tragenden Betonpfeiler und das Austauschen des Pflasters am Kirchplatz wird eine Menge Geld kosten. Das Kirchgeld ist also gut angelegt und sowohl die Kirchenverwaltung mit Herrn Günther Landesberger als Kirchpfleger und auch ich als Pfarrer garantieren Ihnen die sparsame und gewissenhafte Verwendung der Mittel. Vergelt`s Gott!

W. Hierl, Pfr.

Covid und Pfarrgemeinde – neue Regeln:

Der Sommer hat neue Corona Regeln und für Kirche und Pfarrgemeinde gottlob auch so manche Erleichterung gebracht. Hier eine kurze Zusammenschau der wichtigsten Änderungen:

Gottesdienste:

Bei den gewöhnlichen Gottesdiensten an Sonntagen und Werktagen, sowie bei Beerdigungen, Taufen u.s.w. findet die 3G Regel keine Anwendung! Niemand soll am Besuch des Gottesdienstes und der Kirche gehindert sein. Es finden also keine Kontrollen statt und niemand muss Bescheinigungen vorlegen.

Beim Betreten und Verlassen der Kirche muss mindestens eine medizinische Maske (nicht mehr FFP 2 ) getragen werden. Am Platz aber kann die Maske abgenommen werden. Auch Gesang ist ohne Maske erlaubt. Jedoch müssen weiterhin die Abstände eingehalten werden, wenn man nicht zu einem gemeinsamen Hausstand gehört. Vorerst werden wir es auch weiterhin so halten, dass die Kommunion an den Platz gebracht wird.

Bei besonderen Gelegenheiten besteht die Möglichkeit, auch beim Gottesdienst 3G anzuwenden. Dann dürfen alle Plätze ohne Abstand belegt werden, das Tragen der Maske ist dann jedoch jederzeit Pflicht. Diese Regelung findet in nächster Zeit nur beim ökumenischen „Blaulichtgottesdienst“ am 1.10. um 1900 Uhr Anwendung.

Veranstaltungen im HSW:

Bei geselligen Veranstaltungen im Haus St. Wolfgang gilt allerdings die 3G Regel. Teilnehmende müssen also nachweisen, dass sie geimpft, genesen oder aktuell negativ getestet sind. Die jeweiligen Veranstalter der Zusammenkunft sind gehalten, dieses zu kontrollieren.

Anders ist die Situation bei Gruppenstunden von Kindern und Jugendlichen (Minis / Pfadfinder). Diese sind zwar in der Regel nicht geimpft, werden jedoch regelmäßig im Rahmen der Schule getestet. Hier gibt es also keine 3G Regel!

Die Chöre und Musikgruppen orientieren sich an ihren je eigenen Hygienekonzepten. Die Leiter / Leiterinnen werden die jeweiligen Regularien rechtzeitig erklären und besprechen.

Seniorensingen:

Unsere Kirchenmusikerin Irene Maier-Bösel bietet nunmehr auch wieder das vierzehntägige Seniorensingen an. Alle, die gerne ein wenig singen ohne perfekt sein zu müssen, sind hierzu ganz herzlich eingeladen. Das erste Treffen findet am Mittwoch, 22.9. um 1415 Uhr im HSW statt. Es gilt die 3G Regel! Der Jahreszeit entsprechend stehen Herbstlieder auf dem Programm. Gemeinsames Singen schenkt Freude und Entspannung und kann sogar die Gesundheit fördern. Kommen Sie vorbei!

Schmankerlfest der Kolping Blaskapelle

Zehn plus eins

Zum zehnten Mal hätte die Kolpingblaskapelle letztes Jahr zum Schmankerlfest eingeladen. Was als bescheidener Versuch noch im alten Pfarrheim begann, ist längst im Herbstkalender der Pfarrei etabliert und gerne besucht gewesen.

Nun – es kam bekanntlich anders. Doch so wie Fußballeuropameisterschaften und Olympische Spiele kann auch ein Schmankerlfest nachgeholt werden: am 2. Oktober ab 1900 Uhr lädt die Kapelle wieder zu zünftiger Brotzeit mit ebensolcher Musik von Blech à la mode in's Haus St. Wolfgang ein.

Es gibt allerdings ein paar Auflagen: um die Tische optimal aufstellen zu können, ist eine Voranmeldung nötig. Diese ist möglich telefonisch bei Musik Kamhuber (0871 / 22402) oder per Email an stefan.kamhuber@blechalamode.de.

Ein Tipp: angemeldete Gruppen bis 10 Personen dürfen zusammen sitzen (+ Geimpfte und Genesene), Einzelanmeldungen müssen alleine an einen Tisch.

Am Abend selbst gilt die 3G-Regel und die Daten zur Kontaktverfolgung müssen hinterlegt werden.

Aus Platz- und Hygienegründen gibt es auch keine Tombola.

Das sollte aber keinen hindern, gemütlich Brotzeit zu machen und der Musik zuzuhören und natürlich einen Ratsch zu halten. Die Kolpingkapelle freut sich über regen Besuch.

Beginn der freitäglichen Schülergottesdienste:

Ab dem 01. Oktober finden freitags um 1630 Uhr wieder Schülergottesdienste statt (Ausnahme: Ferienzeit). Besonders eingeladen sind die kommenden Erstkommunionkinder mit ihrer Begleitung (Eltern, Großeltern). Es ist schön und wichtig, dass auch die „gewöhnlichen“ Besucher der Werktagsmesse kommen. Sie zeigen den Kindern mit ihrem Verhalten, wie Gottesdienst geht. Danke dafür!

Das Kreuz im Haus St. Wolfgang

Fünf quadratische Lärchenblöcke formen ein gleichseitiges Kreuz. Sie sind aus einem Balken geschnitten, der Trocknungsrisse im Holz aufweist.

Die geschliffenen Oberflächen leuchten fast weiß, auf der Rückseite sind die Holzteile vergoldet. Über der weißen Wand schimmert ein feiner Goldglanz.

In die Quader sind fünf große Glassteine eingefügt, die in geschmiedeten Fassungen sitzen. (Die Glassteine sind aus dem Vorgängertabernakel unserer Kirche genommen.) Die Glassteine sind asymmetrisch, nach menschlichem Empfinden, angeordnet und geben die Wundmale des Gekreuzigten wider, an den Händen, den Füßen und im Herzen.

Die Kreuzform, die Risse im Holz, die eisernen Fassungen der fünf Steine reden vom Tod Christi.

Das edle Holz, die Oberflächen und die Rückseiten und die Glassteine verweisen auf den auferstandenen Herrn, der im Lichtglanz des Ostertages für immer lebt.

Christlicher Glaube führt über das Kreuz hinaus, auf die Auferstehung Christi hin und nennt es daher eine „crux gemmata“ – ein Edelstein-Kreuz.

Herr Tobias Weger-Behl hat das Kunstwerk geschaffen. Darüber freuen wir uns sehr freuen und sind darauf auch echt stolz!


Niemand
und nichts
kann und darf mich von Gott trennen,
auch die Kirche nicht!

Elmar Gruber