Kindergottesdienste im Advent:

An allen vier Adventsonntagen ist der 9.30 Uhr Gottesdienst bei uns in St. Wolfgang als Kindergottesdienst gestaltet. Bei dieser Gottesdienstreihe können nicht nur die Kinder, sondern auch die Eltern eine Menge guter Gedanken für den Advent mitnehmen. Die Kinder bekommen aber nach jedem Gottesdienst eine „handfeste“ Kleinigkeit mit nach Hause, um sich noch lange an die Feier erinnern zu können.

Morgenandachten im Advent:

Immer donnerstags um 6.30 Uhr findet in der Unterkirche (Krypta) eine kurze adventliche Morgenmeditation statt. Anschließend sind alle Teilnehmer in das Haus St. Wolfgang eingeladen, um bei einem kleinen Frühstück noch ein wenig zu ratschen. Es kann eine gute Erfahrung sein, im Advent den Tag doch mal ganz anders zu beginnen und sich nicht nur körperlich, sondern auch geistlich für das vor uns liegende Tagewerk zu stärken. Probieren Sie es aus!

Besondere Musik zur Sonntag – Abendmesse:

Im Advent wird die sonntägliche Abendmesse um 19.00 Uhr immer besonders musikalisch gestaltet:

  • 8.12. um 19.00 Uhr: Zinkenisten
  • 15.12. um 19.00 Uhr: Singkreis Lichtblick
  • 22.12. um 19.00 Uhr: Orgel und Violine

Verschiedene Adventfeiern:

Folgende Gruppen und Vereine laden zu ihren Adventfeiern ein:

Frauenbund:

Die Damen unseres Frauenbundes feiern am Mittwoch, 11. Dezember um 19.00 Uhr in der Kirche einen von ihnen mitgestalteten Rorategottesdienst und kommen anschließend im Haus St. Wolfgang zur Adventfeier zusammen. Es gibt Punsch und Plätzchen und natürlich ist auch für schöne Musik und Unterhaltung bestens gesorgt. Es wird auch ein Heimfahrservice für die Frauen angeboten, die zu späterer Stunde nicht mehr alleine heim gehen wollen oder können.

Freiwillige Feuerwehr:

Die Mitglieder des Löschzuges 7 feiern den Advent traditionsgemäß in Eugenbach mit einer Andacht und anschließendem gemeinsamen Essen.

Termin: Freitag, 13. Dezember um 19.00 Uhr.

Ministranten:

Unsere Ministrantinnen und Ministranten treffen sich am Samstag, 14. Dezember am Nachmittag zunächst zum „Spielenachmittag“ im HSW. Um 19.00 Uhr dann steigt die eigentliche Adventfeier zusammen mit den Eltern und mit dem Nikolausbesuch. Ein ganz besonderes Highlight der Feier ist sicherlich wieder die kommentierte Bilderschau mit Bildern vom vergangenen Jahr und vor allem vom Zeltlager im Sommer.

KAB:

Auch die Damen und Herren der KAB feiern Advent: Am Freitag, 20. Dezember um 19.30 Uhr kommt man im HSW zu Punsch und Plätzchen zusammen. Neben einem geistlichen Wort des Herrn Kaplan und verschiedenen adventlichen Texten ist auch eine gemütliche Unterhaltung garantiert.

Friedenslicht aus Betlehem:

In der Geburtsgrotte Jesu wird jedes Jahr ein Licht angezündet und bis Weihnachten in alle Länder der Welt gebracht. Dieses Feuer soll uns daran erinnern, was die Engel den Hirten zugerufen haben: „Ehre sei Gott in der Höhe und Frieden auf Erden den Menschen seiner Gnade!“ Der Mensch gewordene Gottessohn wollte uns zeigen, dass wir Frieden untereinander halten können und nicht immer einer über den anderen hinaus muss.

Immer am dritten Adventsonntag bringen die Pfadfinder von St. Wolfgang das Friedenslicht, das unser Bischof in Regensburg entgegennimmt, auch zu uns. Am Sonntag, 15. Dezember um 19.00 Uhr ziehen die Jugendlichen mit dem Betlehem Licht in die dunkle Kirche ein, gestalten den Gottesdienst mit und verteilen das Friedenslicht in die Runde.

Musikalisch umrahmt wird der Gottesdienst vom Singkreis Lichtblick.

Die Jugendstelle Landshut bietet Kerzen zum Kauf an, so dass das Licht auch mit heim genommen werden kann.

Sorgen Sie aber bitte für ein ausreichend sicheres Transportieren der Kerze, damit auch bei der Heimfahrt mit dem Auto nichts passieren kann. Am besten wäre eine standfeste Laterne geeignet. Bis zum Weihnachtsfest wird das Friedenslicht in St. Wolfgang in der Marienkapelle brennen und kann zu den Öffnungszeiten der Kirche „mitgenommen“ werden.

Bußgottesdienst:

Der Advent ist ja nicht nur die Zeit der Plätzchen, der Märkte und der Glühweinseligkeit, sondern in besondere Weise auch eine Zeit der Umkehr und der Buße: wir bereiten uns vor auf das Fest der ersten Ankunft Jesu in dieser Welt und bereiten uns auch für die Wiederkunft Jesu am Ende der Zeit. In diesen Wochen steht uns Christen auch ein innerer Umkehrweg gut an: wo bin ich auf dem richtigen Weg – und wo muss ich die Richtung in meinem Leben ändern, umkehren, um Vergebung bitten – bei Gott und Mitmensch? Die höchste Form der Umkehr ist das Sakrament der Beichte. Jeden Samstag ab 17.00 Uhr treffen Sie im Beichtstuhl der Kirche einen Priester an.

Zum adventlichen Bußgottesdienst sind Sie eingeladen am Montag, 16. Dezember um 19.00 Uhr. Anschließend besteht auch Beichtgelegenheit.

Ü 60: Fahrt mit dem Zug zum Adventsmarkt am Flughafen:

In diesem Jahr feiern die Damen und Herren des Ü 60 Treffs einmal ganz anders Advent:

Am Dienstag, 17. Dezember treffen wir uns um 13.30 Uhr in der Halle des Bahnhofs. Bitte pünktlich da sein, damit wir rechtzeitig bis zur Abfahrt die notwendige Anzahl an Fahrkarten erwerben können. Um 13.56 besteigen wir dann den Flughafenexpress und sind dann etwa eine halbe Stunde später am Flughafen München. Dort werden wir zunächst in der Flughafenkapelle eine kleine Adventliche Andacht feiern.

Anschließend haben wir genügend Zeit, um durch den Adventsmarkt des Flughafens zu schlendern, kleine Mitbringsl einzukaufen und auch den einen oder anderen Glühwein oder Tee zu trinken. Gemeinsam fahren wir dann wieder zurück nach Landshut. Der ganze Ausflug ist barrierefrei, das heißt, Sie können auch mit dem Rollator teilnehmen und müssen keine Treppen überwinden. Herzliche Einladung zu diesem kleinen Ausflug!

Aufführung der Kinder-und-Jugendchöre: „Immanuel-Immanuel“:

Am Sonntag, den 22. Dezember verwandelt sich die Kirche in eine afrikanische Savannenlandschaft, bevölkert von Löwen, Elefanten, Giraffen, Vögeln, Affen und Schlangen, auch ein Warzenschwein und ein Esel spielen eine wichtige Rolle.

Zur Aufführung kommt die Geschichte „Immanuel, Immanuel“ von Veronika te Reh (Text) und Wolfgang König (Musik). Zwei Affenbrotbäume und zwei Schirmakazien erzählen eine Geschichte, die in ihrem Schatten spielt: das Warzenschwein Ngiri findet einen geheimnisvollen Zettel mit einem Vers aus Jesaja 7, der die Geburt eines „Immanuels“ prophezeit. Wer aber ist der wahre Immanuel? Dies zu klären, ist gar nicht so einfach, vielleicht hat ja der Esel Muhimu die richtige Antwort…? Die Kinderchöre der Pfarrei haben in vielen Proben dieses weihnachtliche Stück vorbereitet, prächtig gewandet in selbst gebastelten Masken und musikalisch unterstützt vom Jugendchor. Die Vorführung beginnt um 14 Uhr in der Kirche und dauert etwa eine Stunde, der Eintritt ist frei. Die Kinderchöre und der Jugendchor freuen sich über viele Zuhörer.

Waldweihnacht der Kolpingfamilie:

Am Sonntag, 22. Dezember, findet die traditionelle Waldweihnacht der Kolpingfamilie St. Wolfgang statt, zu der natürlich auch alle interessierten Nichtmitglieder ganz herzlich willkommen sind.

Treffen ist um 16.00 Uhr vor dem Gasthaus Huber in Gstaudach. Gemeinsam wird dann durch das Klosterholz zum Försterhaus gewandert, wo eine kleine adventliche Feier mit Musik, Geschichten und Gebet stattfindet. Bei hoffentlich schönem Winterwetter zünden wir nach der Feier die Fackeln an und wandern zurück zum Gasthaus Huber, wo eine zünftige Brotzeit auf uns wartet und wir den Abend ausklingen lassen können. Besonders Familien mit Kindern sind ganz herzlich eingeladen!

Vorschau Gottesdienste an Weihnachten:

Da erst der nächste Pfarrbrief die Weihnachtszeit umfasst, hier schon eine kurze Vorschau auf die Weihnachtsgottesdienste in St. Wolfgang, damit Sie bereits planen können:

Hl. Abend, 24.12.:
15.30 Uhr Kinderkrippenfeier mit Krippenspiel und musikalischer Mitgestaltung durch die Kinderchöre.
17.00 Uhr Seniorenchristmette
22.00 Uhr(!) Festliche Christmette mit dem Kirchenchor und Krippenlegung
Weihnachtstag, 25.12.:
9.30 Uhr Hl. Messe
11.00 Uhr Hl. Messe
19.00 Uhr Festliches Weihnachtshochamt mit Chor und Orchester.
Zweiter Weihnachtstag, Hl. Stephanus, 26.12.:
9.30 Uhr Hl. Messe
11.00 Uhr Hl. Messe

Morgenandachten in der Adventszeit 2019:

Die Propheten haben ihre Aufgabe darin gesehen, den Menschen Gottes Botschaft zu verkünden. In dieser Adventszeit dürfen wir durch ihre Verkündigung den Weg entdecken, der uns zu Gott führen will.

Wir treffen uns donnerstags um 06:30 in der Krypta von St. Wolfgang. Dort beginnen wir gemeinsam den Tag mit einigen Gedanken für diese besinnliche Zeit und anschließend dürfen wir Sie ganz herzlich ins Haus St. Wolfgang zum Frühstück einladen.

  • Am Donnerstag, 05.12 - 6.30
  • Am Donnerstag, 12.12 - 6.30
  • Am Donnerstag, 19.12 - 6.30

Beilage zum Pfarrbrief von Herrn Mathias Baumgartner:

Herr Mathias Baumgartner, der Verfasser unseres Wolfganger Kirchenführers hat zum 75 jährigen Bestehen der Stadtpfarrei St. Wolfgang und zur 60 jährigen Vollendung der neuen Pfarrkirche einen interessanten Artikel vorgelegt:

„DIE SEELSORGLICHE HEIMT DER SIEDLER
Pfarrei und Pfarrkirche St. Wolfgang – (Bau-) Geschichte, Architekt und Künstler.“

Neben Geschichtlichem über die Siedlung wird vor allem ein Augenmerk gelegt auf den Architekten Friedrich F. Haindl, sowie die Künstler Franz Nagel (Maler) und Karl Reidl (Bildhauer), die auf ihre Weise unsere Pfarrkirche gestaltet haben.

Da der höchst interessante Text den Umfang des Osterpfarrbriefes sprengen würde, haben wir eine Beilage zum Pfarrbrief gedruckt. Neben dem Pfarrbrief in der Kirche finden Sie also den kopierten Beitrag von Herrn Baumgartner.

Vergelt´s Gott Herrn Mathias Baumgartner für seine Mühe um die Geschichte von St. Wolfgang!

Glocken

Immer wieder erreichen uns Anfragen nach Tonaufnahmen unserer Glocken. Ein Glockenfreund (glocken mark) hat dies am Pfingstsonntag unternommen und unter YOUTUBE veröffentlicht. Hören Sie mal rein: http://www.youtube.com/watch?v=p4xYjHgPGDE

Hinweis

Einen interessanten Blick in unsere Pfarrkirche finden Sie auf folgender Adresse: https://ssl.panoramio.com/photo/44665112 Gerne wüssten wir mehr zu diesem Bild. Wer kann uns helfen?

In diesem Zusammenhang danken wir Herrn Anton Kurzka, Karl-Holzer-Str. für seine Recherche und dem Fotografen Herrn Dr. Atterer, München für seine Hinweise; er schreibt: Das Foto entstand bei einer Hochzeit im Jahr 2010. „Das Bild ist keine klassische Montage, es ist aber aus vielen (etwa 16) Einzelbildern zusammengesetzt, die alle innerhalb ca. 2 Stunden aufgenommen wurden. Vor Beginn der Trauung habe ich die leere Kirche fotografiert, zu Ende der Messe dann das Brautpaar (und Sie!) von hinten, wobei natürlich die Hochzeitsgesellschaft eigentlich noch in der Kirche war.

Es handelt sich übrigens nicht um eine Fischaugenaufnahme, sondern ein 360°-Panorama: Ähnlich wie bei einer Weltkarte wurden alle Teile der Rundumsicht auf ein Rechteck projiziert. Mit geeigneter Software kann man auch "eintauchen" und sich interaktiv umsehen. Ich hoffe, es funktioniert in Ihrem Browser (benötigt Flash): http://atterer.org/panorama/?landshut-st-wolfgang

Die Auflösung ist sehr hoch, man kann mit den +/- Knöpfen rechts unten Details ansehen. Ich erinnere mich, dass meine Software zum Erstellen des Panoramas wegen der Symmetrie der Kirche verrückt gespielt hat, so dass ich wohl etwa 20 Arbeitsstunden damit verbracht habe, alles mühsam halb manuell zusammenzusetzen.“

Das Kreuz im Haus St. Wolfgang

Fünf quadratische Lärchenblöcke formen ein gleichseitiges Kreuz. Sie sind aus einem Balken geschnitten, der Trocknungsrisse im Holz aufweist.

Die geschliffenen Oberflächen leuchten fast weiß, auf der Rückseite sind die Holzteile vergoldet. Über der weißen Wand schimmert ein feiner Goldglanz.

In die Quader sind fünf große Glassteine eingefügt, die in geschmiedeten Fassungen sitzen. (Die Glassteine sind aus dem Vorgängertabernakel unserer Kirche genommen.) Die Glassteine sind asymmetrisch, nach menschlichem Empfinden, angeordnet und geben die Wundmale des Gekreuzigten wider, an den Händen, den Füßen und im Herzen.

Die Kreuzform, die Risse im Holz, die eisernen Fassungen der fünf Steine reden vom Tod Christi.

Das edle Holz, die Oberflächen und die Rückseiten und die Glassteine verweisen auf den auferstandenen Herrn, der im Lichtglanz des Ostertages für immer lebt.

Christlicher Glaube führt über das Kreuz hinaus, auf die Auferstehung Christi hin und nennt es daher eine „crux gemmata“ – ein Edelstein-Kreuz.

Herr Tobias Weger-Behl hat das Kunstwerk geschaffen. Darüber freuen wir uns sehr freuen und sind darauf auch echt stolz!


Niemand
und nichts
kann und darf mich von Gott trennen,
auch die Kirche nicht!

Elmar Gruber