Kindergottesdienste in der Fastenzeit:

An allen Sonntagen in der Fastenzeit ist der 9.30 Uhr Gottesdienst ganz besonders für Kinder und Familien gestaltet. Das Kindergottesdienstteam bereitet zusammen mit Herrn Kaplan und Frau Holmhey einen Weg durch diese besondere Zeit auf Ostern hin vor. Selbstverständlich unter Einhaltung der notwendigen Hygienevorschriften werden die Kinder aktiv am Gottesdienst beteiligt und erhalten am Ende immer ein kleines Geschenk mit heim. Je nach Möglichkeit werden die Kinder unserer Kinderchöre die Gottesdienste mitgestalten. Alle Kinder und ihre Familien sind ganz herzlich eingeladen!

Kreuzwegandachten:

Immer dienstags während der österlichen Bußzeit findet um 19.00 Uhr in der Pfarrkirche eine Kreuzwegandacht statt. Abwechselnd werden verschiedene Kreuzwegvorlagen gebetet und betrachtet. Wir gehen den Leidensweg unseres Herrn Jesus Christus mit und können auch unsere ganz persönlichen Kreuze und Sorgen zu ihm bringen. Christus hilft uns, die Kreuze und Lasten unseres Lebens zu tragen und daran nicht zu zerbrechen.

Musikalische Fastenmeditationen:

An den Sonntagen der Fastenzeit finden jeweils um 17 Uhr musikalische Fastenmeditationen statt. Bei jeder dieser Meditationen steht ein musikalisches Werk im Mittelpunkt, das den thematischen Leitfaden bildet. Die ausgesuchten Musikstücke sind für ganz unterschiedliche Besetzungen: neben Orgelwerken werden auch Werke für Chor (in kleiner Besetzung) und für Orgel und Trompete zu hören sein.

Neben den Musikstücken, bzw. um die Musikstücke herum beten wir ausgewählte Stationen des Kreuzwegs oder Andachten zur Passionszeit. Die Musik wird uns dabei helfen, ins Gebet zu kommen und uns auf die Kar-und-Ostertage vorzubereiten.

Folgende Musikstücke stehen an den ersten Fastensonntagen auf dem Programm:

Sonntag, 21. Februar um 17.00 Uhr:

Marcel Dupre (1886 - 1971): „Crucifixion“ aus der „Symphonie - Passion“ für Orgel.

„Crucifixion“ ist der 3.Satz der “Symphonie-Passion“ von Marcel Dupré. Diese Symphonie beschreibt das Leben Jesu in 4 Sätzen („Die Welt in der Erwartung des Erlösers“, „Geburt“, „Kreuzigung“, „Auferstehung“). Der 3. Satz beginnt mit einem immer wiederkehrenden rhythmischen Muster im pianissimo und steigert sich nach und nach bis zum fortissimo in rauen, schroffen Harmonien. Er endet in einem lauten „Schrei“, der nach und nach erstirbt, bevor dann, wiederum im pianissimo das gregorianische „Stabat mater“ erklingt.

Sonntag, 28. Februar um 17.00 Uhr:

Gregorio Allegri (1582-1652) „Miserere mei“, Psalm 51 für Chor.

Das „Miserere mei“ von Gregorio Allegri hat den Psalm 51 zur Grundlage. Das doppelchörige Werk mit einem großen und einem solistischen Chor wurde ursprünglich in der Karwoche in der Sixtinischen Kapelle gesungen, die Partitur durfte niemals kopiert werden. Die besondere Art der Wiedergabe durch die päpstlichen Kapellsänger machte das Werk berühmt. 1770 gelang es Mozart, das Werk nach einmaligem Hören aus dem Gedächtnis niederzuschreiben.

Sonntag, 7. März um 17.00 Uhr:

Johannes Brahms (1833-1897) „O Haupt voll Blut und Wunden“, Choralvorspiel für Orgel, arrangiert für Trompete und Orgel.

„Were you there“, Gospel, arrangiert für Trompete und Orgel. Arrangeure: Sue Mitchell-Wallace und John H. Head.

In „O Haupt voll Blut und Wunden“ von Johannes Brahms, ursprünglich für Orgel alleine geschrieben, ist der gleichnamige Choral in der Trompete zu hören. In „Were you there“, einem amerikanischen Passionsgospel, wechselt die Melodie zwischen Trompete und Orgel und wird immer wieder von freieren Passagen unterbrochen.

Das Pfarrteam und unsere Kirchenmusikerin laden Sie ganz herzlich zu dieser wirklich besonderen inneren Vorbereitung auf die Kar-und-Ostertage ein!

Frauenbund verkauft Solibrot:

In Zusammenarbeit mit der Bäckerei Kretschmar bietet unser Katholischer Frauenbund am Sonntag, 28. Februar nach allen Gottesdiensten sog. „Solibrot“ an. Das heißt: ein Teil des Verkaufserlöses wird an das Hilfswerk Misereor weitergeleitet, um auch benachteiligten Menschen wenigstens das tägliche Brot zu ermöglichen. Wenn Sie mitmachen, verbinden Sie Nützliches mit Sinnvollem: Sie erwerben einen frischen, duftenden Laib Brot und unterstützen gleichzeitig Menschen, denen das tägliche Brot nicht immer sicher ist. Selbstverständlich sind die Brotlaibe hygienisch abgepackt und auch der Zahlvorgang an den Kircheneingängen wird sicher vonstattengehen. Achten Sie bitte beim Anstellen auf die Abstände zueinander! Herzlichen Dank an die Damen unseres Frauenbundes und an die Bäckerei Kretschmar!

Caritas Frühjahrssammlung:

Bei allen Gottesdiensten am 27. / 28. Februar wird die Kollekte zugunsten der Caritas erbeten. Am Freitag, 5. März tragen unsere Ministrantinnen und Ministranten, sowie Mitglieder des Pfarrgemeinderates die Caritasbriefe aus. Von den Spenden verbleiben 50 % in der Pfarrei, um bei lokalen Notlagen unbürokratisch und schnell helfen zu können. Vielen Dank und vergelt`s Gott allen Spenderinnen und Spendern!

Stille Anbetung:

Am Mittwoch, 3. März ist um 18.00 Uhr wieder eine Stunde stille Anbetung vor dem ausgesetzten Allerheiligsten. Nehmen Sie sich doch ein wenig Zeit, mit Ihren Anliegen und Sorgen, aber auch mit Ihrer Freude vor den Herrn zu kommen.

Weltgebetstag der Frauen:

Noch einmal sei hingewiesen auf den sog. Weltgebetstag der Frauen, der jedes Jahr am ersten Freitag im März begangen wird. In diesem Jahr sind die Frauen von St. Wolfgang Gastgeber für die Teilnehmerinnen der evangelischen Auferstehungskirche und aus Altdorf.

Am Freitag, 5. März um 18.30 Uhr treffen sich die Mitbetenden im Haus St. Wolfgang (Pfarrheim). Dort wird im Rahmen des Gottesdienstes, den Frauen aus Vanuatu vorbereitet haben, auch dieses für uns doch sehr exotische Land vorgestellt. Die Kollekte ist dann auch für Hilfsprojekte ebendort bestimmt. Es gelten die Hygieneregeln wie bei allen anderen Gottesdiensten. Eine Mund Nasen Bedeckung ist zu tragen.

3. Fastensonntag: wir gedenken der Opfer der Pandemie:

Bei allen Gottesdiensten zum 3. Fastensonntag (6. / 7. März) gedenken wir der Opfer der Pandemie in unserer Pfarrei und im ganzen Land. Wir zünden für sie eine Kerze an, beten für Opfer und Hinterbliebenen und nehmen sie besonders in die Feier der Messe mit hinein.

Beichte / Bußgottesdienst:

Immer samstags um 17.00 Uhr besteht Beichtgelegenheit bei einem der Priester der Pfarrei. Da im Moment die Benutzung der Beichtstühle aus Hygienegründen noch nicht möglich ist und das neu geschaffene Beichtzimmer noch nicht ganz fertig ist, findet die Beichte im sog. Piratenzimmer des Kindergartens statt. Wenn sie die Kirche durch den Eingang im Zwischenbau betreten, finden Sie den Zugang gleich unter der Treppe zur Empore. Sobald die Türen für die neue Toilette und das Beichtzimmer geliefert und eingebaut sind, werden wir die Beichte im Beichtzimmer halten. In der Karwoche werden noch zusätzliche Beichtzeiten angeboten werden (Näheres dazu im nächsten Pfarrbrief!). Der Bußgottesdienst zur Vorbereitung auf Ostern ist für Montag, 29. März um 19.00 Uhr terminiert.

Barrierefreier Zugang zur Kirche geöffnet:

Nach dem Abschluss der restlichen Baumaßnahmen ist nun endlich der barrierefreie Zugang zur Kirche (Zwischenbau) geöffnet. Von draußen kann der Zwischenbau über die Rampe bequem mit Rollstühlen, Rollatoren oder Kinderwägen betreten werden. Die Tür öffnet sich automatisch, wenn man sich nähert. Dann geht es ebenerdig weiter in den Kirchenraum. Diese Tür kann mit einem Tastendruck (links) geöffnet werden.

Zur Zeit des Redaktionsschlusses dieses Pfarrbriefs sind leider die Türen für die Toilette und das Beichtzimmer noch nicht eingebaut, so dass das WC noch nicht benützt werden kann. Wir rechnen aber in den nächsten Tagen mit der Lieferung. Diese neue barrierefreie Toilette ist für die Gottesdienstbesucher gedacht und stellt daher im weiteren Sinn keine öffentliche Toilette dar. Deswegen ist sie auch nur zu den Gottesdienstzeiten zugänglich. Auch der barrierefreie Eingang kann aus Sicherheitsgründen nur zu den Gottesdienstzeiten geöffnet werden.

Firmung in St. Wolfgang:

Ein Jahr mussten die Firmlinge des vergangenen Jahres warten! Nach viel hin und her ist nun klar, dass am Montag, 8.3. die nachgeholte Firmung stattfinden kann. Abt Hermann Josef Kugler aus dem Kloster Windberg wird zu uns kommen, um den über 50 Jugendlichen der 8. Klassen das Sakrament zu spenden. Es wird zwei Gottesdienste hintereinander geben: um 9.00 Uhr und um 11.00 Uhr, so dass jeder Firmling wenigstens neben dem Paten noch seine Familie mitbringen kann. Es tut mir wirklich sehr leid, dass wir die Pfarrei zu den Firmgottesdiensten nicht einladen können. Aufgrund der Hygienevorschriften reicht der Platz nicht aus. Ich bitte aber alle um das Gebet für die jungen Menschen, die sich mit dem Hl. Geist stärken lassen.

Beginn der österlichen Bußzeit:

Mit dem Aschermittwoch beginnt am 17. Februar die österliche Bußzeit, auch Fastenzeit genannt. Die Liturgie wird schlichter, die Farbe des Messgewandes ist violett, in Andachten denken wir an das Leiden Jesu, unser Konsum soll sich mäßigen. All diese Äußerlichkeiten wollen uns helfen, in dieser Vorbereitungszeit auf Ostern einen inneren Umkehrweg zu gehen und unser Leben wieder neu an Jesus und seiner Botschaft auszurichten. Zum Zeitpunkt des Redaktionsschlusses dieses Pfarrbriefs wissen wir nicht, was nach dem 15. Februar an Veranstaltungen und Treffen möglich sein wird. Jedoch gehen wir fest davon aus, dass Gottesdienste und Andachten unter den einschlägig bekannten Sicherheitsvorkehrungen auf jeden Fall gestattet sind. Unserer Ansicht nach greifen die Vorsichtsmaßnahmen bei Gottesdiensten sehr gut und in unserer großen und weitläufigen Kirche ist die sichere Mitfeier auch an den Sonntagen absolut gewährleistet.

Wir verweisen Sie also aus diesen Gründen in der vor uns liegenden Fastenzeit ganz besonders auf unsere gottesdienstlichen Angebote und haben da eine große Palette für alle Altersgruppen und Interessen zusammengestellt.

Wir vom Pfarrteam wünschen Ihnen eine gesegnete und innerlich aufbauende österliche Bußzeit.

Kommunion daheim:

Wer zurzeit nicht zu den Gottesdiensten kommen möchte und lieber daheim die Aufzeichnung des Gottesdienstes anhört, kann bei uns gerne um die Hauskommunion bitten. Man kann einen Termin vereinbaren und im Laufe der Woche bringt dann jemand vom Pfarrteam (natürlich mit den entsprechenden einschlägigen Schutzvorkehrungen) die Hl. Kommunion zu Ihnen nach Hause. Scheuen Sie sich bitte nicht, sich im Pfarrbüro zu melden (Tel.: 973680), wenn Sie dieses Angebot gerne annehmen möchten. Sie machen uns keine Umstände! Dafür sind wir da!

Einkaufsdienst von Kolping und den Ministranten:

Nach wie vor besteht das Angebot unserer Kolpingsfamilie und unserer großen Ministranten, Einkaufsaufträge zu übernehmen. Wenn Sie aus gegebenem Anlass momentan lieber nicht in die Geschäfte gehen möchten (weil sie älter sind oder erkrankt), dann können Sie sich sehr gerne unter der Telefonnummer 0871 64217 bei Hans Peter und Renate Summer melden. Sie geben die Wünsche dann an das Einkaufsteam weiter. Die Übergabe der Waren und des Geldes erfolgt unter Beachtung aller Hygienestandards. Scheuen Sie sich bitte nicht, von diesem Angebot Gebrauch zu machen! Die jungen Leute übernehmen diesen Dienst wirklich gerne.

Neuwahl beim VdPj St.Wolfgang

Turnusgemäß fand Ende Dezember nach zwei Jahren die Wahl des Leitungsteams des Verbandes der Pfarrjugend (VdPj) St. Wolfgang statt.
Dabei galt es, das Amt des männlichen und der weiblichen Vorsitzenden sowie des/der Kassenwart:in zu besetzen. Aufgrund der coronabedingten Kontaktbeschränkungen fand die Wahl dieses Mal als Briefwahl statt.

Der gesamte alte Vorstand (Josi Huber und Florian Zierer als Vorsitzende, sowie Maria Langmaier als Kassenwartin) stand für eine Wiederwahl nicht mehr zur Verfügung.
Bei einer Wahlbeteiligung von rund 60% wurden mit einer deutlichen Mehrheit Antonia Eichner und Marius Franz als neue Vorsitzende ins Amt gewählt. Ebenso deutlich votierten die als geborene Mitglieder des VdPj stimmberechtigten Ministrant:innen für Fabeni Djaba Lamboni als neue Kassenwartin.

Zugleich als Vertreter des BDKJ Landshut-Stadt übergab dessen Vorsitzender Florian Zierer den frisch gewählten VdPj-Vorsitzenden und der Kassenwartin ein kleines Präsent zum Amtsantritt und dankte dem ehemaligen Vorstand für seine zuverlässige Arbeit in den letzten Jahren.

Als VdPj St.Wolfgang sind unsere Ministrant:innen verbandlich organisiert und Mitglieder im BDKJ Landshut-Stadt. Bei den Kreisversammlungen des BDKJ können die VdPj-Vorstände die Interessen der Pfarreijugend auf Stadtebene vertreten. Der VdPj hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Kontakt zwischen den Pfarrjugenden in Landshut zu pflegen. Als Verband können die Ministrant:innen außerdem beim Stadtjugendring Fördergelder beantragen (z.B. für das Zeltlager, Ausflüge und sonstige Anschaffungen).

Renovierung der Kirche:

Dank an alle Spenderinnen und Spender:

Ein ganz herzlicher Dank sei allen gesagt, die für die Renovierung unserer Pfarrkirche gespendet haben. Bis dato sind insgesamt 32.842,50 Euro an Spenden eingegangen.

Auch die Vorstandschaft des Siedler-und-Eigenheimerbundes St. Wolfgang ist im Pfarrhaus vorstellig geworden, um eine gewaltige Spende von 1000 Euro für die Kirchenrenovierung zu übergeben. Vielen herzlichen Dank im Namen der Pfarrei!

Sparkasse Landshut
IBAN DE86 7435 0000 0001 1002 03
BIC BYLADEM 1LAH

Vielen herzlichen Dank für jede große oder kleine Gabe!!

Das Kreuz im Haus St. Wolfgang

Fünf quadratische Lärchenblöcke formen ein gleichseitiges Kreuz. Sie sind aus einem Balken geschnitten, der Trocknungsrisse im Holz aufweist.

Die geschliffenen Oberflächen leuchten fast weiß, auf der Rückseite sind die Holzteile vergoldet. Über der weißen Wand schimmert ein feiner Goldglanz.

In die Quader sind fünf große Glassteine eingefügt, die in geschmiedeten Fassungen sitzen. (Die Glassteine sind aus dem Vorgängertabernakel unserer Kirche genommen.) Die Glassteine sind asymmetrisch, nach menschlichem Empfinden, angeordnet und geben die Wundmale des Gekreuzigten wider, an den Händen, den Füßen und im Herzen.

Die Kreuzform, die Risse im Holz, die eisernen Fassungen der fünf Steine reden vom Tod Christi.

Das edle Holz, die Oberflächen und die Rückseiten und die Glassteine verweisen auf den auferstandenen Herrn, der im Lichtglanz des Ostertages für immer lebt.

Christlicher Glaube führt über das Kreuz hinaus, auf die Auferstehung Christi hin und nennt es daher eine „crux gemmata“ – ein Edelstein-Kreuz.

Herr Tobias Weger-Behl hat das Kunstwerk geschaffen. Darüber freuen wir uns sehr freuen und sind darauf auch echt stolz!


Niemand
und nichts
kann und darf mich von Gott trennen,
auch die Kirche nicht!

Elmar Gruber