Kindergarten Ebertstraße

Mittwoch 12. Januar 2005

Verkehrserziehung

Verkehrserzieher zu Besuch im Kindergarten St. Wolfgang

Wie jedes Jahr besuchen auch heuer die beiden Polizeibeamten Peter Kaindl und Thomas Ebner die Landshuter Kindergärten und da insbesondere die Vorschulkinder. Sie müssen ja bald ihren Schulweg alleine meistern und soviel Sicherheit wie möglich im Straßenverkehr erlangen.

Am Mittwoch, den 12. Januar waren sie zu Gast im Kindergarten St. Wolfgang an der Ebertstraße. Die Aufregung und Vorfreude bei den Kindern war riesengroß.

Kinder folgen einem Polizisten

Die beiden Beamten zogen singend mit Gitarrenbegleitung durch den Kindergarten und luden die Vorschulkinder in den Mehrzweckraum ein. Auf dem Weg dorthin durften sie schon mal eine richtige Polizeimütze aufsetzen, und mussten auch noch über Tom lachen, der es nicht fertig brachte sich die Mütze richtig herum aufzusetzen. Das Eis war gebrochen und der Kontakt zu den Kindern hergestellt.

Als Erstes stellte sich die Frage, woran man einen echten Polizisten erkennt. Die meisten deuteten richtig auf die Uniform und das Polizeiabzeichen auf dem Ärmel. Die Kinder erfuhren auch, dass ein jeder Polizeibeamte einen Ausweis hat. Anhand von Bildern zeigten die beiden den Kindern wo sie arbeiten, ein Foto von ihrem Dienstfahrzeug und übten das Notrufzeichen der Polizei: „110 – Eins, eins, Osterei, das ist die Nummer der Polizei.“

Ein Frage- und Antwortspiel führte die Kinder an das richtige Verhalten bei fremden Personen und an das richtige Verhalten im Straßenverkehr, z.B. beim Überqueren der Straße, heran. Wie man eine Straße gefahrlos überquert wurde dann selbstverständlich auch noch gemeinsam geübt. Die Kinder lernten aber auch, dass man sich selbst beim Zebrastreifen oder an der grünen Ampel zuerst vergewissern muss, ob nicht herannahende Fahrzeuge eine Gefahr darstellen. Mittels eines Rollenspiels wurde den Kleinen bewusst gemacht, wie gefährlich es sein kann, auf dem Gehweg Ball zu spielen oder sich gegenseitig zu schubsen.

Die beiden Polizisten mit der Handpuppe Rudi-Rabe

Zum Abschluss hatte die Handpuppe Rudi-Rabe ihren Auftritt. Durch Rudi, der im Straßenverkehr einen gelben Umhang und eine gelbe Mütze trägt, wurde den Kindern klar, dass man mit einer hellen Jacke von den Autofahrern viel besser gesehen wird. Aber Rudi war auch neugierig und wollte wissen, was sie heute alles gelernt haben.

Bevor die Polizeibeamten sich verabschiedeten, wurde das Lied „Max und Jule woll´n zur Schule“ noch mal gemeinsam gesungen und zur Erinnerung an diesen Tag bekamen die Kinder ein Polizeimalbuch und einen Teddyreflektor geschenkt.