In der österlichen Fastenzeit

Mit dem Bußgottesdienst am Aschermittwoch beginnen wir die Umkehr, prüfen unser Gewissen und mit dem Zeichen der Asche eröffnen wir die hl. 40 Tage.

Buße, Besserung des Lebens und Versöhnung

Die Wochen der Fastenzeit (die "40 Tage") geben Gelegenheit, immer wieder die Umkehr zu wagen. Es gilt, die Schritte zum Guten zu tun, sich selber nachzuweisen, dass Besserung eingetreten ist.
Wer dies immer wieder versucht, wird bald entdecken, wir hart die Anforderung an einen selber sein kann – und wir wichtig sie gleichzeitig ist. Es geht um meine eigene Ehrlichkeit – ich komme mir selber nicht aus, kann mich um mich nicht herum mogeln. Die 40 Tage sind eine Anfrage an mich – wir hältst du es mit deiner Besserung?
Die angebotenen Gespräche im Beichtzimmer und im Beichtstuhl (samstags ab 17 Uhr) haben in diesen 40 Tage die besondere Aufgabe, die vorgesehene Besserung des Lebens mit dem Priester zu besprechen. Sie verstehen sich als Angebot der Aussprache. Sie können helfen, den eignen Weg zum Guten zu entdecken.

Einsicht und Besserung münden in der Feier der Versöhnung am "Ende der Fastenzeit", am Montag in der Karwoche (um 19.00 Uhr).
Wir sprechen unsere Schuld und die getane Besserung vor Gott aus. Er versöhnt uns mit sich und uns. Seine Vergebung feiern wir. Das große Gebet dankt Gott und spricht aus, was er an uns tut. Der Pfarrer legt Ihnen seine Hände auf den Kopf. Sichtbar wird angezeigt, was in Ihnen geschieht: Gott nimmt jeden von uns an.

Die Umkehr hat drei Schritte: Buße – Besserung – Versöhnung - so gehen wir auf Ostern zu! Lassen Sie sich bitte herzlich einladen!

Umkehr
Buße Besserung des Lebens Versöhnung
     
Innehalten Gutes neu einüben Schuld aussprechen
Einsicht gewinnen beharrlich bleiben versöhnt werden
     
Aschermittwoch in den 40 Tagen am Montag in der Karwoche
um 19 Uhr täglich – immer neu um 19 Uhr

Das "Beichtgespräch" – die "Beichte"
Als geistliches Gespräch nutzen – Samstags 17 Uhr