Die kirchliche Trauung

Vorbereitung auf die kirchliche Trauung und die Ehe

Vor Gottes Angesicht nehme ich dich an.
Ich verspreche dir Treue in guten und bösen Tagen, in Gesundheit und Krankheit, bis der Tod uns scheidet.
Ich will dich lieben, achten und ehren alle Tage meines Lebens.
Großer Vermählungsspruch

Über solch gewichtige Worte lohnt es sich nachzudenken. Wie viele Gedanken haben sich Brautpaare schon über Hochzeitsmahl, Musik, Einladungen, Hochzeitsreise, Kleidung, Wohnung etc. gemacht? Das ist richtig so! Schließlich soll es das Fest für's Leben werden. Trauung ist ein Fest für das Leben!

Damit diese “Lebens - Trauung” gelingt, wollen wir allen Brautpaaren noch vor Beginn Hilfen anbieten. Deshalb laden wir die Brautpaare ein, an einen Ehevorbereitungsseminar teilzunehmen. Manchen wird ein solches Tagesseminar sogar zu wenig sein, ihnen bieten wir einen Kurs übers Wochenende an.
Die Termine erhalten Sie bei Ihrem Pfarrer.

Was

will Ihnen ein Ehevorbereitungsseminar vermitteln?

  • Gemeinschaft mit anderen Paaren, die sich trauen wollen
  • Gelegenheit, über den gemeinsamen Lebensweg Ehe nachzudenken, darüber miteinander und mit anderen sprechen
  • Mut machen, miteinander auf dem Weg zu bleiben
  • dass Glück und Wohlergehen den Einsatz beider Partner verlangt
  • zu lernen; wie wir gesprächsfähig bleiben
  • dass lebenslange Treue heißt, jeden Tag neu miteinander anzufangen und miteinander weiterzugehen
  • zu erkennen, dass Kinder in der christlichen Ehe ein Geschenk sind
  • was Sexualität für die Ehe bedeutet
  • und wie sie in Zärtlichkeit immer beglückend erlebt werden kann
  • Anregungen für ein religiöses Leben in der Ehe

Wie

läuft ein Ehevorbereitungsseminar ab?

Es nehmen in der Regel 12 - 15 Paare teil. Dadurch fällt es leichter auch untereinander ins Gespräch zu kommen. Den Tag über begleiten Ehepartner und Seelsorger. Diese versuchen mit verschiedenen Methoden anzuregen, über christliche Ehe nachzudenken. Wichtig ist dabei immer das Gespräch zwischen den Teilnehern als Paar und in der Gruppe. Lange Vorträge gibt es nicht!

Wann

ist der günstigste Zeitpunkt für die Ehevorbereitung?

Damit Trauung ein Fest für's Leben wird, bitten wir die Brautpaare zu beachten:

  • Nehmen Sie mit Ihrem Pfarrer Kontakt auf, sobald Sie Ihren Hochzeitstermin wissen (ca. 1 Jahr voraus!).
  • Warten Sie mit dem Eheseminar nicht bis kurz vor der Trauung!
  • Ein halbes Jahr vorher - ohne Zeitdruck - haben Sie mehr von diesem Tag.

Brautleutekurse

Ehevorbereitung im Jahr 2017
04.02.17 Landshut St. Margaret
18.02.17 Landshut St. Pius
18.02.17 Ergolding
11.03.17 Landshut St. Peter und Paul
25.03.17 Landshut St. Nikola
22.04.17 Mettenbach
24.06.17 Landshut Hl Blut

Auskunft und Anmeldung für die Kurse in der Stadt beim CBW, im Landkreis über die angegebenen Telefonnummern. (jeweilige Pfarrämter)

Weitere Termine an anderen Orten bitte beim CBW erfragen.

Tageskurse von 9 - 17 Uhr für Paare, die heiraten wollen, jeweils im Pfarrzentrum der angegebenen Pfarrei.

Anmeldung

Christliches Bildungswerk Landshut eV.
Maximilianstr. 6
84028 Landshut
Tel. 0871 / 9 23 17 - 0 (8 bis 12 Uhr)
Tel. 0871 / 9 23 17 - 89

Bitte meiden Sie sich unbedingt bis spätestens vierzehn Tage vor dem Termin an!

Dort erhalten sie auch Termine für weiterführende Kurse in der Erzdiözese München-Freising und in der Diözese Regensburg.
Weitere Kursangebote (Termine, Ort und Methode - z.B. für konfessionsverschiedene Paare, mehrtägige Kurse …) auch über jedes Pfarramt oder unter www.ehevorbereitung-muenchen.de

in der Nachbarschaft:

Anmeldung jeweils bei der Pfarrei

Termine im Landkreis Landshut
28.01.17 Neufahrn 08773 / 432
19.02.17 Neufahrn 08773 / 432
11.03.17 Vilsbiburg 08741 / 96410
18.03.17 Neufahrn 08773 / 432
30.04.17 Neufahrn 08773 / 432
20.05.17 Vilsbiburg 08741 / 96410
28.05.17 Neufahrn 08773 / 432
01.07.17 Neufahrn 08773 / 432

Die katholische Trauung

Katholische Brautpaare sollten rechtzeitig mit ihrem zuständigen Pfarrer Verbindung aufnehmen.
Rechtzeitig, das heißt wenigstens sechs Wochen vor der gewünschten Trauung.

In manchen Fällen empfiehlt es sich, noch früher den Kontakt zu suchen, vor allem dann, wenn rechtliche Hindernisse ausgeräumt werden müssen. Auch manche unliebsamen Terminprobleme lassen sich möglichst frühzeitig vermeiden. Die Erfahrung lehrt, daß kluge Brautleute sich ihren Hochzeitstermin oft schon ½ Jahr vor der Trauung beim Pfarrer sichern, damit sie die kirchliche und die weltliche Feier frühzeitig und gut koordinieren können.
Zuständig für katholische Brautpaare ist der Pfarrer des Bräutigams oder der Braut, in dessen Pfarrei einer der beiden seinen Wohnsitz hat. Es ist zweckmäßig, erst einmal mit dem Pfarrer einen Termin zu vereinbaren, wann das kirchliche Aufgebot und das Trauungsgespräch stattfinden können (Brautprotokoll).
Zum kirchlichen Aufgebot (Brautprotokoll; auch "Stuhlfest" genannt) müssen Braut und Bräutigam einen neuen Taufschein (im Original) vorlegen, der höchstens ein halbes Jahr vorher ausgestellt worden ist.. Der neue Taufschein weist den Ledigenstand der Brautleute aus. Den Taufschein stellt die Pfarrei aus, in der die Taufe seinerzeit stattgefunden hat (eine Kopie der Taufbucheintragung aus dem Familienstammbuch der Eltern genügt nicht). Bei Taufen im Ausland sollte sehr frühzeitig um einen Taufschein nachgesucht werden.
Alle rechtlichen Fragen (z.B. Heirat mit Nicht-Katholischen-Christen, mit Nicht-Christen, Zweitehe ...) werden beim kirchlichen Aufgebot geklärt.

Der Personalausweis sollte griffbereit sein.
Die Brautleute sollen rechtzeitig einen Brautleutekurs besuchen. Dabei werden Fragen der Partnerschaft ebenso besprochen wie die kirchliche Trauung selber.
Es empfiehlt sich, den Brautleutekurs seht frühzeitig – ein Jahr vor der Hochzeit – zu besuchen. Oft lassen sich so Terminnöte vermeiden.
Die Bescheinigung über die Teilnahme am Brautleutetag soll zum kirchlichen Aufgebot mitgebracht werden.
Die oben aufgeführten Brautleutekurse sind nur eine kleine Auswahl. Weitere Termine und umfangreichere und intensivere Vorbereitungsangebote erfahren Brautleute in jedem Pfarramt und auch beim Christlichen Bildungswerk (Adresse siehe oben).
Bei der kirchlichen Trauung muß das Brautpaar eine Bescheinigung vorlegen, daß es bereits standesamtlich getraut ist (standesamtliche Heiratsurkunde). Im neu erworbenen Familienstammbuch wird auch die kirchliche Trauung beurkundet.
Zur kirchlichen Trauung sind zwei volljährige Trauzeugen zu benennen.

Zur Vorbereitung auf die kirchliche Trauung gehört der Empfang des Bußsakramentes. Man sollte sich für die Beichte vor der Trauung Zeit nehmen und auch die Möglichkeit des Beichtgesprächs in Betracht ziehen.

Den Hochzeitsgottesdienst zu gestalten (Lektor, Fürbitten, Musik, Ministranten ...) gehört zu den vornehmen Aufgaben des Brautpaares; gar manche/r aus der Familie, Verwandtschaft und dem Freundeskreis kann dabei eine Aufgabe oder einen Dienst übernehmen.